Vorsicht: Anleger machen jetzt einen Fehler!

Shownotes

So, ich verkünde hier keine Wahrheiten, sondern die Ergebnisse meiner Analysen. Und mein Eindruck ist, dass viele Anleger sich in diesem Umfeld gerade falsch positionieren. Es kann sich im Nachhinein auch herausstellen, dass sie recht haben und ich unrecht. Aber was ich hier als große Gefahr für viele Anleger betrachte, das möchte ich in dem heutigen Beitrag gerne für euch besprechen.


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Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.


Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Eriessen.

00:00:04: Geld und Gold, dem Podcast für die erfolgreiche Geldanlage.

00:00:08: So ich verkünde hier keine Wahrheiten sondern die Ergebnisse meiner Analysen Und mein Eindruck ist dass viele Anleger sich in diesem Umfeld gerade falsch positionieren.

00:00:19: Das kann sich im Nachhinein auch herausstellen das sie recht haben und ich unrecht.

00:00:24: aber Was ich hier als große Gefahr für viele Anleger betrachte, das möchte ich in dem heutigen Beitrag gerne für euch besprechen.

00:00:33: Legen wir los!

00:00:37: So zuerst einmal der Hinweis Ich habe durchaus auch spekulative oder sehr spekulative Position in meinem Portfolio.

00:00:46: über eine Und damit einhergehend natürlich über eine ganze Branche habe ich im letzten Report am Samstag gesprochen.

00:00:55: Ich achte immer sehr darauf, dass die Lesezeit maximal fünf Minuten beträgt.

00:01:02: Bösezungen behaupten das das in etwa meine Aufmerksamkeitsspanne ist.

00:01:05: Das stimmt natürlich nicht!

00:01:07: Also falls ihr rein hören wollt es ist hoch spekulativ aber... Manchmal ist eben genau das auch das Salz in der Suppe.

00:01:15: Dann holt euch gerne den Report, er ist absolut kostenlos!

00:01:18: Den Link findet ihr in den Show Notes oder ihr geht auf www.lass-erichsen.de.

00:01:25: Und heute sprechen wir noch malig Denn jemand von dem ich ein großer Fan bin, Aswad Damodaran hat es gerade auch nochmal erörtert über die Frage ob steigende Zinsen diesen Bullenmarkt nicht irgendwann dann beenden müssen.

00:01:41: Das haben wir ja null alle gelernt.

00:01:42: Die großen Sorgen sind langfristige Zinsen, die dürfen nicht zu stark steigen.

00:01:47: ansonsten werden Aktien irgendwann fallen und die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen ist in den Jahr- und Sechsundzwanzig sehr deutlich gestiegen.

00:01:56: In Richtung fünf Prozent und wir waren Anfang zwei sechsundzwantig noch bei vier Komma eins, Vier Komma Eins Fünf Prozent Und bei zwanzigund dreißigjährigen Staatsanleihen wurden Renditen von mehr als fünf Prozent erreicht.

00:02:09: Das war in der Vergangenheit oft der Zeitpunkt, an dem Bullenmärkte nicht nur endeten sondern sich ins Gegenteil verkehrt haben und deswegen wird daraus schnell die Schlussfolgerung gezogen wenn die Zinsen weiter steigen dann muss er irgendwann auch der Aktienmarkt fallen und so einfach ist der Zusammenhang einfach nicht.

00:02:32: Asvat Damodaram hat sich diese Frage nochmal ausführlich angesehen.

00:02:36: Der Grund dafür, dass ich übrigens regelmäßig bei ihm reinhöre ist das er das frei von Emotionen macht.

00:02:44: Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum sich manche durch seine Artikel nicht durchackern mögen.

00:02:49: es lohnt sich aber durchaus.

00:02:52: Ich halte seine Analyse in sofern für hilfreich weil sie einen fundamentalen Punkt ganz deutlich macht eine Aktie is keine Anleihe.

00:03:01: Bei einer Anleihe sind die Zahlungsströme ja weitestgehend festgelegt.

00:03:05: Steigt der Diskontierungszins, sinkt der Wert!

00:03:08: Das ist Mathematik und das ist der Grund dafür, dass Anleiherkurse dann fallen wenn die Renditen steigen.

00:03:16: Bei einer Aktie ist es aber eben ein bisschen komplizierter denn wenn die Zinsen steigen verändert sich nicht nur der Diskontierungsfaktor sondern es verändern sich möglicherweise bei den Unternehmen auch gleichzeitig Umsätze Gewinne Margen Investitionstätigkeit auf jeden Fall, weil die Finanzierung teurer wird.

00:03:36: Die zukünftigen Cash-Los eines Unternehmens können sich verändern und genau deshalb kann man nicht einfach sagen Zinsen hoch, Aktien runter.

00:03:44: Die entscheidende Frage lautet erst mal warum steigen die Zins?

00:03:49: Steigen Sie aufgrund höherer Inflation, steigen sie, weil das reale Wirtschaftswachstum stärker ist oder verlangen Anleger einen höheren Preis bzw eine höhere Prämie für langfristige Anleihen?

00:04:01: Und diese Unterscheidung ist wirklich wichtig, um die richtige Entscheidung zu treffen.

00:04:07: Wie positioniere ich mich in meinem Depot?

00:04:09: Wenn die Renditen steigen weil die wirtschaftkräftig wächst, weil die Unternehmen ihre Umsätze erhöhen und die Gewinne steigen dann kann der positive Effekt auf die cashlos und die zukünftigen cashlos den höheren Diskontierungszins mit dem wir es zu tun haben teilweise oder auch vollständig kompensieren.

00:04:30: Und das ist im Kern genau das, was wir in den Jahren die langfristigen Renditen steigen.

00:04:37: Gleichzeitig haben sich aber die Aktienmärkte einigermaßen gut gehalten – zumindest mal in den USA sind sie nach wie vor deutlich im Plus und dafür gibt es eben einen einfachen Grund.

00:04:50: Den kann man nicht einfach wegwischen indem man sagt ja, es könnte zukünftig anders kommen!

00:04:54: Das kann man immer sagen.

00:04:55: dann ist allerdings der Aktienmarkt ein Ort, der Anlage, der vielleicht nicht so ganz für einen passt.

00:05:00: Also was ist der einfache Grund dafür?

00:05:02: Die Gewinne steigen!

00:05:04: Wenn wir uns die Zinsentwicklung anschauen, seit Jahrzehnte und Zwanzig bewegt sich die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen – ich spreche also hier von US-Staatsanleihen im Wesentlichen in einer Bandbreite zwischen vierundfünf Prozent.

00:05:18: Und das unterscheidet die aktuelle Situation deutlich von der Situation im Jahr zwei Tausend und Zweiundzwanzig.

00:05:27: Damals gab es eine Schockwirkung, die dann die Aktienmärkte unter Druck gesetzt hat.

00:05:32: Die rendite zehnjähriger Staatsanleihen ist innerhalb eines Jahres von eins Komma fünf Prozent mehr als verdoppelt auf fast vier Prozent.

00:05:41: das heißt Unternehmen die Anleger alle mussten die Bewertungen innerhalb kürzester Zeit von einer Welt extrem niedriger Zinsen auf eine weltdeutliche Hörerzinsen anpassen.

00:05:55: Und das war schmerzhaft und der Aktienmarkt ist deutlich gefallen, heute ist aber Situation eine andere.

00:06:01: Unternehmen hatten mehrere Jahre Zeit sich auf dieses Zinsniveau einzustellen.

00:06:06: Das gilt im übrigen nicht nur verbörsen notierte Unternehmen also vielleicht sind eine ganze Reihe von Unternehmern dabei die das jetzt gerade hören.

00:06:15: Es ist nicht so dass ein Unternehmen.

00:06:18: Es gibt selbstverständlich Unternehmen, die nur in Nullsins Phasen gelaufen sind.

00:06:22: Es gibt Immobilienprojekte wie wir wissen, die nun in diesen Phasengelaufen sind – nur!

00:06:28: Die allermeisten, die das schon ein bisschen länger betreiben können sich auf genau so eine Situation einstellen und auch auf ein höheres Zinsniveau einstellen.

00:06:36: Das heißt Finanzierung werden angepasst, Kostenstrukturen werden verändert, Investitionen werden neu oder anders priorisiert und dementsprechend passen sich dann die Bewertung an.

00:06:46: Das bedeutet jetzt nicht, dass ein weiterer Rendite-Anstieg völlig irrelevant wäre aber der Übergang von Fünf Prozent auf fast vier Prozent ist für die Märkte wesentlich gravierender gewesen als die Bewegungen von Vier Komma zwei auf vier Komma acht bis vier Kommannein Prozent.

00:07:06: Und schauen wir uns die Inflations Erwartung an.

00:07:08: trotz des starken Ölpreisanstiegs in diesem Jahr sind die langfristigen Inflation erwartungen nur leicht gestiegen.

00:07:15: Und das ist entscheidend, denn wenn die langfristigen Renditen deshalb steigen würden weil der Markt eine völlig außer Kontrolle geratene Inflation erwarten würde oder müsste dann würde man bei den langfristige Inflationserwartungen eine deutlich stärkere Bewegung sehen.

00:07:29: und genau diese sehen wir eben nicht Um ever auf den Kreditmarkt schon, dann sehen wir das.

00:07:34: die Renditen von Unternehmensanleihen natürlich gestiegen sind.

00:07:37: Weil der Risikofreis insgestiegen ist.

00:07:39: aber die Risikoaufschläge haben sich bei den meisten Rating-Klassen kaum verändert sie sind teilweise sogar gefallen.

00:07:46: es gibt die eine Ausnahme das habe ich auch im Video beziehungsweise im Podcast ja vergangenen Wochenende schon gesagt Die die Schuldner im CCC oder CCC Bereich.

00:07:59: also Das sind die Schwächsten der Schwachen unter der Einordnung.

00:08:04: Ja, dort sind die Credit-Spreads um... ...½ prozent gestiegen.

00:08:10: aktuell das Stand letzter Woche und das ist ziemlich viel aber ansonsten Ist das alles ein ziemlich gesundes Bild?

00:08:18: Das heißt er markt differenziert schwache Unternehmen bekommen Probleme genau die Unternehmen die vielleicht nur Und das gilt in fast allen Sektoren das ist natürlich die schwächsten trifft.

00:08:30: also wenn du dein unternehmen und Ich warum sage ich den immobilien sektor immer wieder weil sich in dieser zeit natürlich auch eine Werde reicht durch Immobilienkurse wie geschnitten Brot verkauften Verkauft haben.

00:08:42: aber da ist natürlich ganz schön viel humbug dabei gewesen.

00:08:45: Also dass natürlich im mobilien alle art von wertschaffenden objekten, die ich mit null kann.

00:08:57: Natürlich ist das ein gigantischer Fremdkapitalhebel, nur ist es eben nicht gesund und schwache Unternehmen bekommen Probleme.

00:09:04: aber der gesamte Kreditmarkt sendet überhaupt gar kein Krisensignal.

00:09:09: Und das ist der Punkt den wir nicht vergessen dürfen die Unternehmensgewinne haben sich sehr gut entwickelt.

00:09:15: Damoderan hat sich angeschaut, wie sich die Gewinnschätzung für die Unternehmen im S&P-Fünfhundert während des Jahres entwickelt haben.

00:09:22: Und dieses Ergebnis ist beeindruckend!

00:09:24: In den ersten acht Monaten – zwei, sechsundzwanzig – haben Analysten ihre Gewinschätzungen für den S& P-Fünfundert für zwei, sixundzwantig und für zwei siebenund zwanzig um mehr als zehn Prozent angehoben.

00:09:36: Das isst enorm viel... ...und auch hier an dieser Stelle weiß ich Ach, wobei vielleicht mir auch zu skeptisch manchmal immer sehr aussagen.

00:09:45: Ich höre ja dann natürlich schon immer die Widerworte bevor sie gefallen sind.

00:09:50: Aber das sind ja alles viel zu bullische Analysten.

00:09:54: So kann man es auch nicht betrachten.

00:09:56: Es gibt selbstverständlich bullische und bärische Analysten aber was passiert in den allermeisten Fällen wenn es darum geht Gewinne zu prognostizieren?

00:10:03: Man schaut sich die aktuelle Gewinndynamik an und schaut sich an wie nachhaltig ist das?

00:10:08: Und dass viele Privatanleger in dem Punkt dann immer dazu neigen, das Ganze einfach umzukämen und zu sagen ja, ja.

00:10:14: Das kann von heute auf morgen kann sich also alles verändern weil die sind ja alle viel zu sehr NKI investiert.

00:10:20: ganz ehrlich wenn man so denkt und wenn man sagt Analysten liegen eh immer falsch oder die sagen eigentlich immer nur das was gerade zu ihren Positionen passt.

00:10:31: oder noch verrückter und ihr werdet das unter jedem YouTube Video lesen können selbst wenn es völlig abwegig ist Ist es heute etwas, wo man ganz viel Applaus bekommt wenn man sagt ja wisst ihr was die Analysten machen?

00:10:43: Die empfehlen eine Aktie zum Kauf damit sie das den Leuten verkaufen können und andersrum.

00:10:49: Ich bin ein großer Freund von Skepsis.

00:10:52: aber dass alles als ein großes Molloch zu betrachten welches letztlich nur dazu da ist dem Privatanleger in das Geld aus der Tasche zu ziehen Da gibt es nun genügend Gegenbeispiele.

00:11:02: Privat-Anleger verfügen über nahezu die gleichen Informationen wie auch alle Profis.

00:11:09: Also, ich wollte eigentlich gar nicht den Aluhut aufziehen.

00:11:13: Wir haben zwei gegensätzliche Kräfte.

00:11:15: Auf der einen Seite haben wir steigende Zinsen.

00:11:18: Das erhöht die Diskontierung und das ist grundsätzlich negativ für Bewertung.

00:11:22: Auf anderen Seite steigen die Unternehmensgewinne aber sehr deutlich um.

00:11:25: bisher war der zweite Effekt stark genug um den ersten zu kompensieren Und deswegen ist es auch nicht irgendwie verrückt oder abgehoben, dass der S&P-五hundert und NASDAQ einhundert zwei sechsundzwanzig aktuell zulegen könnten.

00:11:39: Und nochmal die Zinsen sind nicht bedeutungslos!

00:11:43: Damoderan hat sich die einzelne Handelstage zwei sechs und zwanzig angesehen.

00:11:47: bis Ende August gab es ... das ist Mathematik Hundertneunzig Handelstage.

00:11:53: An vierundachtzig Tagen stieg die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe, an dreiundsiebzig Tage fiel sie, an zwölf Tagen blieb sie unbe... verändert.

00:12:03: Bei kleinen Bewegungen war der Einfluss auf Aktien relativ begrenzt bei größeren Veränderung war es etwas anderes.

00:12:10: wenn die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen an einem Tag um mehr als drei Basispunkte stieg dann verlor der S&P fünfhundert im Durchschnitt fast ein halbes Prozent viel die Rendite dagegen um mehr als drei Basispunkte.

00:12:23: dann gewannen der S&P.

00:12:24: Fünfhundert im Durchschnitt ungefähr ein halbes Prozent, kurzfristig belasten steigende Renditen Aktien aber über längere Zeiträume wird dieser Effekt von einem zweiten Faktor überlagert.

00:12:37: ich habe ihn eben schon genannt den Unternehmensgewinn und das ist der Punkt dem man als Anleger berücksichtigen muss.

00:12:45: wenn nicht nur auf den Zins Schad schaue, dann sehe ich eine Belastung.

00:12:50: Wenn nicht gleichzeitig den Gewinnschad anschaube, dann seh' ich einen Ausgleich und mehr als einen Ausgelich.

00:12:58: erst wenn beide und zwar negativ in dieselbe Richtung laufen, dann wird die Lage problematisch.

00:13:04: also wenn die Renditen steigen Die Inflationserwartungen deutlich steigt, die Finanzierungskosten steigen, die Credit spreads sich ausweiten und gleichzeitig Und das kann ein Effekt sein, der ich will nicht sagen von heute auf morgen aber innerhalb kürzester Zeit sich abspielen kann und gleichzeitig Gewinnschätzung nach unten korrigiert werden müssten.

00:13:28: Das wäre ein komplett anderes Umfeld!

00:13:31: Aber wir sind davon relativ weit entfernt.

00:13:34: und ich mach sage jetzt nicht nochmal obwohl mir das Bild so schön gefällt von der Party wo noch Musik gespielt wird und dass Licht an ist, wobei auf guten Partys ja eigentlich gar nicht viel Licht es ist völlig egal.

00:13:44: Also wir haben diesen Punkt noch nicht erreicht und auch die Unterschiede zwischen den Sektoren zeigen, warum die einfache Formel höhere Zinsen gleich niedrigere Aktienkurse einfach nicht funktioniert.

00:13:55: Welches war der stärkste Sektor?

00:13:56: Zwei, sechsundzwanzig?

00:13:57: jetzt mal abgesehen von allem was mit KI zu tun hatte ist gar nicht abgesen davon Energie.

00:14:03: da gehört natürlich auch Der KI-Trade mit dazu.

00:14:08: Aber bleiben wir mal bei Energie inklusive des Ölpreises.

00:14:14: Das war natürlich nicht nur KI, das waren andere Ursachen die da mit zu tun hatten.

00:14:19: aber was kam gleich hinterher?

00:14:21: also dass der Öl preis und Inflation positive Korrelation ist ja noch klar?

00:14:26: Aber Technologie ist ebenfalls sehr gut gelaufen.

00:14:29: innerhalb des Technologiesektors sehen wir eine enorme Konzentration.

00:14:33: Die gesamte Marktkapitalisierung des Sektors hat laut Damoderanzdaten um ungefähr zugelegt.

00:14:43: Die durchschnittliche Technologie-Aktie ist aber nur um sieben, sieben fünf Prozent gestiegen.

00:14:51: Was bedeutet das?

00:14:52: Das vor allem die großen Unternehmen den Markt tragen und die schwächsten Bereiche waren Consumer Discretionary, Consumer Staples, Utilities, Communications.

00:15:04: Das heißt also, die Unternehmen, die höhere Inputkosten haben bei denen diese höheren Energiepreise, Transport und so weiter zu Buches schlagen.

00:15:15: Die haben – das ist ein normales Verhalten in einem gesunden Markt – eine schwächere Preissetzungsmacht und sind dementsprechend auch schwächer gelaufen.

00:15:25: Die Unternehmen, der damit gut umgehen konnten und deren Gewinnwachstum deutlich über dem lag was Die höhere Inflation an Belastungsfaktoren mit sich gebracht hat, die haben zugelegt.

00:15:38: Das heißt steigende Zinsen treffen nicht alle Unternehmen gleich.

00:15:42: Hochverschuldetes Unternehmen, niedrige Margen, schwache Preissetzungsmacht, hoher Refinanzierungsbedarf, hohe Kosten, die ich nicht weitergeben kann – ja, spächere Kurse!

00:15:54: Unternehmen mit hoher Marge, netto Cash, starker Preis- setzungsmach, hohem strukturellen Wachstum können die Zins besser verkraften?

00:16:02: Also, deswegen glaube ich das die Suche nach irgendeiner magischen Zinsgrenze.

00:16:07: Ob sie dann bei vier Komma fünf Prozent hat man oft genannt.

00:16:13: Ich halte das für wenig sinnvoll.

00:16:15: Es kommt darauf an wie sich die Unternehmen entwickeln, die den Markt ganz wesentlich tragen?

00:16:20: Dann wären selbst höhere Renditen im Anleihmarkt vermutlich kein Dammorklass schwerd!

00:16:28: Es gibt nicht den einen Punkt, an dem dann automatisch ein Schalter umgelegt wird und die Aktien plötzlich fallen müssen.

00:16:34: Es ist immer das Gesamtbild!

00:16:36: Und das lautet abschließend des Fazit Ja, die langfristigen Zinsen gestiegen, ja finanzierungses teurer, ja wenn die Renditen deutlich steigen werden Aktien kurzfristig belastet aber die Unternehmensgewinne steigen.

00:16:51: Sie steigen sogar stark.

00:16:52: Wir sehen keine negativen Krisensignale von den Credit-Spreads, die langfristige Inflationserwartung zieht nicht an und deswegen ist einfach noch nicht der Zeitpunkt gekommen jetzt hier obwohl es fairerweise wahrscheinlich die klickstärkeren Beiträge sind Einfach ein bisschen über Crash oder Bärenmärkte zu sprechen.

00:17:15: Und eins möchte ich an dieser Stelle auch noch sagen Wir brauchen keine Rückkehr zur Nullsinswelt für steigende Kurse oder starksteigende.

00:17:22: Schon eine leichte Entspannung bei den langfristigen Rediten, ein bisschen nachlassender Inflationsdruck.

00:17:29: Ein Rückgang des Ölpreises würde einen erheblichen Teil des Bewertungsdrucks der momentan auf Aktienlastet zurücknehmen Denn die Gewinnschätzung, die bleiben ja weiter auf ihrem hohen Niveau oder sie steigen sogar weiter.

00:17:44: Das heißt das Verhältnis zwischen fundamentaler Entwicklung und diesem Bewertungsgegenwind kann sich sehr schnell verbessern.

00:17:52: Und das ist für mich momentan sogar eher der Paint Trade.

00:17:55: Man sollte sich die Frage stellen – hier spreche ich überwiegend über aktive Anlage nicht über die langfristige Investitionen!

00:18:03: Okay, wir behalten die Dinge im Auge, die gegen uns laufen könnten.

00:18:08: Aber bin ich auch bereit schnell genug zu reagieren oder bin ich dementsprechend investiert wenn sich die Lage sehr schnell entspannt?

00:18:19: Oder habe ich die ganze Zeit gesagt naja ich hab jetzt mal eine Cashquote von sechzig oder siebzig Prozent.

00:18:23: was mache ich dann wenn der Aktienmarkt sehr schnell anzieht und wenn die Aktien sich sehr schnell Richtung Norden bewegen in die ich schon immer einsteigen wollte?

00:18:32: Das als kleine Frage, die könnt ihr selbstverständlich nur für euch selbst beantworten.

00:18:38: Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit!

00:18:40: Ich freue mich sehr, wenn wir uns beim nächsten Mal gesund und munter wieder hören.

00:18:43: Bis dahin alles Gute, euer Lars.

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