Profis gewinnen - Privatanleger verlieren! Das ist DER GRUND!

Shownotes

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Der Aktienmarkt ist alles andere als eine Wohlfühlzone. Er ist vielmehr mit einem Haifischbecken vergleichbar. Am Aktienmarkt verdienen Profis im Rahmen der großen Umverteilung sehr häufig das Geld, das Amateure verlieren. Worauf es wirklich ankommt und worauf Profis achten, möchte ich euch in dieser Podcastfolge mit euch teilen.


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Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.


Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Erichsen Geld und Gold, dem Podcast für die erfolgreiche Geldanlage.

00:00:08: Der Aktienmarkt ist alles andere als eine Wohlfühlzone – er ist dann durchaus eher vergleichbar mit einem Heiferspecken!

00:00:16: Am Aktienmarkt verdienen Profis im Rahmen der großen Umverteilung sehr häufig das Geld welches Amateure verlieren.

00:00:26: Worauf es nämlich wirklich ankommt?

00:00:29: Und worauf Profis achten Das möchte ich euch in dieser Podcast-Folge gerne erzählen.

00:00:35: Legen wir los!

00:00:39: So, die meisten von euch werden wissen dass ich Teil des BeideDip Projektes bin.

00:00:45: Wir haben ja auch einen Podcast zusammen ein Erfolgspodcast wie man so schön sagt.

00:00:52: das ganze kommt auf Spotify das kommt auf Apple iTunes und auf allen Plattformen wo man eben Podcast hören kann Und auch noch auf YouTube.

00:01:03: Und darum geht es.

00:01:04: deswegen dieser Einstieg.

00:01:05: Wir haben auch eine App mit einer Community, da sind mittlerweile rund fünfzigtausend deutschsprachige Anleger drin also durchaus gewachsen.

00:01:15: Wer Lust hat im Übrigen der schaut mal rein das ganze ist vollkommen kostenlos www.by-the-dip.de kann sich vielleicht mal registrieren und schauen ob das etwas für ihn ist.

00:01:29: Da kommen regelmäßig Beiträge.

00:01:31: Es ist eben auch eine große Community, die miteinander diskutiert.

00:01:36: Und diese Community ist insofern sehr wertvoll für mich, denn in der Wahrnehmung ist man häufig manchmal ein bisschen geprägt von YouTube-Kommentaren – das ist aber nicht immer stellvertretend muss man ja auch sagen!

00:01:51: Aber dort wird eben auch miteinander diskutieren und deswegen nehme ich hier heute diese Podcastfolge auf weil ich glaube dass sehr viele Privatanleger Vielleicht auch Privatanleger, die durchaus einen professionellen Anspruch haben sich nicht immer auf die richtigen weil entscheidenden Variablen und Faktoren des Aktienmarktes konzentrieren.

00:02:15: Es geht sehr häufig um die binäre Fragestellung kann der Aktienmarkt weiter steigen in anderen Phasen vielleicht auch fallen oder wird er dann fallen oder eben steigen?

00:02:27: also Eine Herangehensweise, wo man eine gewisse Form der Wahrheit finden muss und dann wird mehr oder weniger aufwendig versucht zu erklären warum es eigentlich nur so kommen könne.

00:02:41: Und es ist richtig sich ein Framework also einen Rahmenwerk zu basteln auf welches man schaut das können politische, makroökonomische Daten sein, charttechnische Daten und daraus dann ein eigenes Framework zu erarbeiten ist.

00:02:57: Also durchaus sinnvoll.

00:02:59: nur die Antwort!

00:03:00: Die sollte... Ist im besten Fall keine Binäre im Sinne von okay?

00:03:06: Dann wird der Aktienmarkt steigen oder nein, er wird fallen weil.

00:03:10: und dann kommt eben irgendeine Erläuterung.

00:03:12: Weil das aus politischen Gründen nicht so sein kann oder Inflationen oder Zinsen oder Bewertungen habt ihr euch die Straße von einem muss mal angucken die Ölquellen beziehungsweise die Öldieferung und dann leitet man daraus ab.

00:03:26: Der Markt muss eigentlich fallen.

00:03:28: die Käufer die jetzt noch kaufen ja die wissen doch gar nicht dass sie schon lange über die Klippe gerannt sind und gerade in meinen ersten Jahren an der Börse.

00:03:37: Und es ist nachvollziehbar.

00:03:40: wahrscheinlich ein Unterschied, ob man nun sagt Geldanlage ist für mich ein Hobby wenn auch ein ernst zu nehmen das Hobby wir sprechen schließlich über Geld was man vorher ja oft sauer verdient hat in allermeisten Fällen zumindest.

00:03:53: oder es ist eben tatsächlich meine Aufgabe einen Weg zu finden am Markt Geld zu verdienen sonst verdiene ich nichts.

00:04:01: Und da ich fast zwanzig Jahre lang ausschließlich mit dem Handel an der Börse Geld verdient habe, allerdings mit dem sehr kurzfristigen Handel.

00:04:07: Aber das soll heute mal keine große Rolle spielen.

00:04:10: Habe ich natürlich am eigenen Leib erfahren was es mit einem macht immer auf der Suche zu sein nach der Frage steigt ein Markt oder nicht?

00:04:19: Weil ich mir dachte und ihr könnt natürlich das Ganze auch überprüfen indem ihr ähnliche Bücher lest... Ich bin ja vermutlich nicht die erste der sich damit auseinandersetzt habe ich früher sehr viel gelesen, um zu erfahren wie machen es denn die Großen am Markt?

00:04:35: und genau darum soll's heute gehen.

00:04:38: Viele Anleger versuchen eben schon gesagt aus diesen einzelnen Variablen etwas abzuleiten.

00:04:46: wenn also die Zinsen fallen müssen dann die Aktien steigen.

00:04:49: Wenn die Inflation hoch bleibt oder bliebe müssen die Bewertung sinken.

00:04:54: wenn der Ölpreis steigt ist das schlecht oder gut für den Markt.

00:04:58: Wenn Geldpolitik expansiv wird, ist das gut für Risikoanlagen und diese Variablen haben fast immer eine Form des Automatismus.

00:05:08: bringen sie mit sich.

00:05:10: Das heißt also dann hat man gelernt in Anführungszeichen oder selber erfand ja wenn die Zinsen steigen dann fallen Aktien und umgekehrt.

00:05:19: Das Problem ist so einfach funktioniert der Markt fast nie!

00:05:25: Und das ist auch das Problem hinsichtlich des Timings.

00:05:30: Denn wann stelle ich fest, okay jetzt ist der Markt eigentlich überbewertet?

00:05:35: Und nochmal in dieser Community – ich kann euch das nur anraten – gibt es dann wirklich valide Standpunkte die man gar nicht ins Weih beziehen muss selbst wenn man andere hat, die aber einen meines Erachtens oft nicht immer.

00:05:49: Einen Fehler mit sie bringen nämlich Sie sind nicht timingfähig!

00:05:54: Dieser oder jener Sektor ist überbewertet und der Ölpreis wird wahrscheinlich, der ist in Wahrheit nur ganz hart geschortet.

00:06:02: Der stünde sonst viel höher.

00:06:05: ja diese Form, das habt ihr in vielen, habt ihr hier in der Silberpreis-Relly gemerkt.

00:06:08: und dieses Bauchgefühl, dieses Grundgefühlen, naja hier findet eine Form der Marktmanipulation statt.

00:06:14: aber Ich mir fällt kein passenderes Bild ein, lasst sie mal alle.

00:06:19: Lasst die Privatanleger mal alle über die Klippe laufen und wir Profis verkaufen dann den Privat Anlegern unsere Bestände.

00:06:27: also erstmal kann man das natürlich ganz genau messen wer wann wie wo kauft.

00:06:31: und es kann man derzeit nicht sagen institut institutionelles kapital ist voll drin im markt.

00:06:37: aber wie dem auch sei dann drehen wir es eben ohne uns sagen ja die trottel die kaufen jetzt noch ein bisschen weiter.

00:06:42: alle anderen haben sich jetzt schon rausgezogen Und das ist ein Grundproblem.

00:06:46: Das möchte ich aber gar nicht so sehr behandeln, weil es letztlich im Psychologisches ist Ich habe jetzt verkauft also wird der Markt jetzt fallen und dann kämpft man vehement um den eigenen Standpunkt.

00:06:57: Wenn man sich die großen Trader der vergangenen Jahrzehnte anschaut Dann haben sie nicht alle Aber sehr viele mit uns ihre Gedanken geteilt.

00:07:06: Hat wahrscheinlich sein Grund, dass sie das oft erst am Ende ihrer Karriere gemacht haben.

00:07:11: Denn es gibt nicht wenige ist ja auch klar, dass man denkt, ich habe so hier mein Framework, das funktioniert so gut.

00:07:17: Das werde ich doch keinem anderen erzählen.

00:07:20: George Sorosch Stanley Druckenmiller Paul Tudor Jones Bruce Kovner Ed Secota Die viele von diesen Namen kennt man weil Jack Schwager sie in den Market Wizards interviewt hat Und das kann man sich durchaus zu Gemüte führen.

00:07:36: Wahrscheinlich gibt es das heute auch irgendwo frei erhältlich.

00:07:39: Die haben diese Makrowariablen, die ich gerade angesprochen habe alle ernst genommen aber sie haben sie eben nicht wie eine mechanische Formel behandelt.

00:07:49: Sie haben nicht gesagt Zinzen runter gleich Aktien rauf oder Öl rauf gleich Aktie runter Oder Inflation hoch gleich Markt runter.

00:07:59: Das sind alles Gleichnisse.

00:08:02: Privatanleger hört sich dann immer so böse an.

00:08:04: So mein ich es gar nicht, aber für Anleger bei dem man den Eindruck hat dass sie vielleicht noch nicht alle Marktphasen erlebt haben sagen wir's mal so oder schlicht und einfach noch nicht so tief in die Materie eingestiegen sind wie Sie glauben denn ich habe nicht zu unbewusst diese Gleichnisse genannt Zinsen Öl Inflation.

00:08:27: Denn all das haben wir erlebt.

00:08:29: Und wo steht der Aktienmarkt?

00:08:31: eben nicht zwanzig oder dreißig Prozent tiefer.

00:08:34: Was die Großen miteinander verbindet, ist dass sie anders gefragt haben nämlich was erwartet der Markt bereits?

00:08:43: Wo liegt die Überraschung?

00:08:45: wie reagieren Zentralbanken?

00:08:46: Was passiert mit Liquidität?

00:08:48: man kann nicht häufig genug darauf hinweisen wo es der politische oder wirtschaftliche.

00:08:55: dann nennen wir es mal Zwangspunkt.

00:08:57: was darf nicht passieren?

00:09:00: Und wenn wir zum Beispiel über die Dominanz oder die KI-Welle sprechen und die Dominance der Large Language Modelle darin, dann kann man natürlich durchaus auch eingedanken haben.

00:09:14: Ehrlicherweise in diesen Wetteren dürfen jetzt gar nicht untergehen!

00:09:18: Ist das korrekt?

00:09:19: Dass sie vielleicht mit horrendem Bewertung an die Börse kommen?

00:09:21: Ich glaube es ist wie ein Commodity.

00:09:23: Das heißt ich glaube nicht dass diese Modelle anbieter so ganz viel Geld verdienen zumindest sehe ich das momentan noch nicht dass sie aber massiv hinsichtlich der Nachfrage, für die Sie sorgen, Capex-Nachfrage.

00:09:37: Dass das jetzt in ein halb weniger Wochen einbricht, ich glaube, das darf schlicht und einfach nicht passieren.

00:09:44: Und dementsprechend könnte man natürlich auch überlegen... Das ist ganz wichtig!

00:09:50: Welche Marktbewegung bestätigt oder wie?

00:09:53: der legt meine These?

00:09:56: Vor allem und das ist das Allerwichtigste und taucht praktisch nie in diesen... Das wird sich für mich, ich muss jetzt sagen privaten Thesen.

00:10:05: So das ist gar nicht so gemeint.

00:10:06: es gibt sehr qualifizierte Privatanleger letztlich bin ja auch ein Privat Anleger und von daher ich meine nur Unterscheidung zwischen dem Retail Kapital und denjenigen die einen professionellen Ansatz haben.

00:10:19: der erste große Unterschied also zwischen vielen Privat anlegern und den großen Makro Traders ist Privat-Anleger suchen häufig fast immer Nach einer richtigen Prognose.

00:10:32: Die großen Trader suchen nach einer asymetrischen Situation und das ist ein riesiger Unterschied.

00:10:39: in diesen Diskussionen, indem ich mich weitestgehend raushalte gibt es nichts zu gewinnen.

00:10:46: wird es demnächst steigen oder fallen?

00:10:48: Ich kann an dieser Diskussion nicht teilnehmen weil sie schlicht dann einfach nicht besonders relevant ist.

00:10:53: Und deswegen, wenn mir einer sagt ja aber es könnte mit der Inflation das passieren und dann können wir den Ölpreis erst passieren.

00:10:59: Dann fallen die Aktien.

00:11:01: Dann werde ich antworten Ja!

00:11:04: Das kann sein.

00:11:05: oder die Kebbex-Ausgaben gehen zurück und zwar deutlich... ...dann werden die Akzien fallen.

00:11:10: Da würde ich sagen hell yeah das wird auf jeden Fall passieren.

00:11:15: Und dann kommt er nächstes und sagt ja Die Kebbes Ausgaben werden nochmal deutlich steigen in diesen Wettrennen weil agentische KI beginnt jetzt und da werde ich sagen Ja, kann durchaus – das ist nicht die richtige Fragestellung.

00:11:27: George Sorosch ist wahrscheinlich das klassischste Beispiel dafür.

00:11:31: George sorosch hat die Märkte nie als perfekte Bewertungsmaschinen betrachtet sondern als eine Art Systemen mit Rückkopplung.

00:11:41: Seine Theorie der Reflexivität besagt vereinfacht.

00:11:45: Marktpreise spielen nicht nur die Realität wieder, sie verändern die Realitet auch.

00:11:50: Das heißt steigende Kurse können Kreditvergabe, Investitionen, Stimmung und politische Entscheidungen beeinflussen.

00:11:57: Diese veränderten Fundamentaldaten wiederum bestätigen dann steigenden Kurse.

00:12:02: so lange bis der Prozess kippt Blasen als Zusammenspiel aus einem realen Trend und einer Vielwahrnehmung, die sich gegenseitig Verstärken beschrieben.

00:12:15: Und das ist eine völlig andere Herangehensweise gedanklich.

00:12:20: Das heißt also, die Vorstellung etwas müsse so sein weil es ein automatischer Mechanismus dabei vorherrscht der schlicht und einfach nicht da!

00:12:30: Und das Soros hat eben nicht gefragt ob ne Volkswirtschaft stark oder schwach.

00:12:36: Das ist eine binäre Frage, wahrscheinlich eher für einen Journalisten der darüber berichtet.

00:12:43: Sei es ein Wirtschaftsjournalist oder was auch immer politisches Ressort.

00:12:47: Er fragt gibt es einen Trend und gibt es gleichzeitig eine falsche Interpretation dieses Trends?

00:12:55: Genau daraus entstehen ganz große Boom- and bust Prozesse!

00:12:59: Und ich will jetzt gar nicht das Beispiel, obwohl es ein schönes ist aber die meisten kennen es mit seinem Angriff auf das britische Pfund nennen.

00:13:07: Aber sich gegen den Markt zu stellen kann etwas sehr Lukratives sein und es kann so lukrativ sein.

00:13:15: George Sorosch hat gesagt alle kennen uns damals der seinen großen Quantum Fund, der mit der Wette gegen das Pfund eine Milliarde Dollar verdient haben soll was damals wahnsinnig viel Geld war.

00:13:29: Er hat gesagt, wir haben viele solcher Wetten gemacht und viele haben nicht funktioniert.

00:13:35: Aber das Chance Risikopotenzial war so asymetrisch hoch dass wir uns das leisten konnten.

00:13:42: Und die Lehre daraus ist logischerweise nicht man soll gegen irgendwelche Währung wetten weil das mit unseren Konten auch Kein Sinn hat sondern die Lehret daraus isst.

00:13:51: Die großen Trader haben immer noch Stellen gesucht an den Makro Politik markt preis und eine Ausgangslage, die sich keiner vorstellen kann irgendwie nicht zusammengepasst haben.

00:14:04: Sie haben also nach Situationen gesucht in der eine Regierung einen Zentralbank oder ein Marktteilnehmer eine Position verteidigen musste, die vielleicht wirtschaftlich nicht haltbar war.

00:14:16: und so könnte man sich die Frage stellen zum Beispiel Ob die Liquidität in den nächsten zwölf Monaten sinken darf.

00:14:24: und am Ende steht die Liquiditet noch über den Unternehmensergebnissen.

00:14:28: Wir haben es in den letzten seit der Finanzkrise mehrfach erlebt, dass die Unternehmergebnisse nicht gestiegen sind.

00:14:35: Die Liquidität ist aber stark ausgeweitet worden und die Aktienkurse sind gestiegen.

00:14:41: Und das ist immer wieder die Basis dessen dürfen in den nächsten sechs, sieben, acht, neun Monaten dürfen die Notierungen stark einbrechen, kann die Liquidität überhaupt zurückgehen.

00:14:56: Stell' ich mal in Raum!

00:14:58: Muss man ja für sich selbst erörtern können und sagen können jaja das kann durchaus passieren weil?

00:15:03: Und nicht behaupte es gibt ziemlich viele politische Kräfte, die dem entgegenwirken können und werden.

00:15:11: Stanley Druckmiller hat ja früh sehr eng mit Zorrosch zusammen gearbeitet, hat es noch direkter formuliert.

00:15:16: Er hat gesagt man darf nicht in die Gegenwart investieren sondern Man muss sich fragen, wie die Welt in neun, in achtzehn und bis in vierundzwanzig Monaten aussieht.

00:15:26: Und ob der Markt das bereits eingepreist hat?

00:15:29: Außerdem hat er es immer wieder betont – da kommt wahrscheinlich auch mein Fable dafür her -, dass für den Gesamtmarkt nicht nur die aktuellen Gewinne der Unternehmen entscheidend sind während Sonnen, die Zentralbanken und die Bewegung der Liquidität.

00:15:44: Das ist ein ganz gewaltiger Unterschied zur klassischen Aktienanalyse!

00:15:48: Langfristig sind Gewinne wichtig, aber für den Markt als Ganzes.

00:15:53: Für Bewertungsmultiplikatoren, für den Risiko Appetit, für die großen Umschichtung ist Liquidität oft der entscheidendere Hebel und Druckenbiller hat Bewertungen eher als eine Aussage über das Risiko und das mögliche Ausmaß einer Bewegung gesehen nicht als Timing Instrument.

00:16:10: Es gab zum Beispiel gibt noch immer bei ganz vielen Das wird mantraartig wiederholt, wie es wenige Unternehmen sind die diesen Aktien Markt oben halten oder weiter steigen und diese Markkonzentration sei ein ganz großes Warnsignal.

00:16:26: Das wird dann einfach weiter behauptet obwohl das seit vier Wochen nicht der Fall ist.

00:16:30: Der S&P-Fünfhundert der Gleichgewichtete hat ein neues Allzeithoch erreicht – nicht der andere!

00:16:36: Der Russell Zwei Tausend erreicht neue Allzeithochs überhaupt kein konzentrierter Index.

00:16:42: Spätestens dann, und das ist glaube ich die ganz große Fähigkeit.

00:16:45: Spätestens dann muss man anerkennen wenn die eigenen Thesen schlechter und einfach nicht zu dem passen was man dort draußen sieht.

00:16:53: Das heißt nicht dass der Markt nicht aus anderen Gründen fallen kann.

00:16:56: nur das ist wahrscheinlich für jeden professionellen Ansatz das wichtigste.

00:17:01: Ich habe hier meinen Framework gehabt so und so hab ich es erwartet Und es ist anders gekommen.

00:17:05: Punkt!

00:17:08: eine neue Herangehensweise wählen.

00:17:10: Es geht nicht anders, selbst in der Charttechnik geht es nicht anders!

00:17:13: Wir arbeiten immer nur mit Wahrscheinlichkeiten was aber die häufigste Reaktion vieler Privatanleger ist.

00:17:21: dann passiert das Ganze eben trotzdem nur ein bisschen später.

00:17:25: Das ist nicht die herangehendsweise.

00:17:27: Ein Markt kann teuer sein und er kann trotzdem weiter steigen.

00:17:30: wenn die Liquidität vorhanden ist wird das in den allermeisten Fällen passieren.

00:17:35: Positionierung sind hofft sehr skeptisch, wir haben auch... Das wird einfach wiederholt!

00:17:42: Profis sind so hoch investiert wie lange nicht.

00:17:45: Man muss hier ganz klar unterscheiden zwischen den Profis und die werden dann gerne mehr genommen, die leveraged im Markt sind also gehebelt.

00:17:52: Die sind tatsächlich ziemlich hochgehebelt drin.

00:17:55: aber die ungehebelten non-leveraged professionals, so möchte ich sie mal nennen sind diejenigen, die für den Trend wichtiger sind und die sind nach wie vor nicht voll investiert.

00:18:09: Umgekehrt kann ein Markt total billig erscheinen oder kann trotzdem weiterfallen – wenn die Liquidität verschwindet, wenn die Credit-Spreads steigen, wenn Anlieger gezwungen sind, Risiko abzubauen….

00:18:19: Wenn dann erstmal ein Bärenmarkt entsteht?

00:18:21: Dann dauert er oft etwas länger und das ist der Unterschied zwischen Bärenmarkt und Korrektur weil es sich selbst verstärkender Mechanismus ist!

00:18:30: Deshalb hatte Druckenmiller bei der Frage, was machen Zinsen?

00:18:34: Was macht Inflation, Bewertung und Ölpreis mit dem Markt?

00:18:37: vermutlich hätte er nicht eindimensional geantwortet.

00:18:40: Sondern er hätte gefragt, führt die Inflasion das Dizent dazu dass die Zentralbank Liquidität entzieht oder ist die Ininflation bereits rückläufig so wie in den letzten beiden Meldungen und erlaubt Zinssenkungen?

00:18:54: haben wir zum Beispiel?

00:18:55: haben wir Das ist mal eine Aussage keine Frage Kevin Wash muss die Zinsen nicht senken, damit der Aktienmarkt steigt.

00:19:04: Jetzt nach der Erwartungshaltung würde momentan reichen das Kevin Wash bzw.

00:19:09: die Fett-Zinsen Nicht erhöht.

00:19:11: Das ist was völlig anderes als in anderen Marktphasen.

00:19:14: Steigt ein Ölpreis wegen starker Nachfrage oder wegen eines geopolitischen Angebotsshocks?

00:19:19: Riesenunterschied!

00:19:20: Dass eine wird die Inflation strukturell erhöhen dass andere Erhört.

00:19:26: die Inflation so wie aktuell nur vorübergehend.

00:19:29: Ist der Markt hoch bewertet, weil Gewinne strukturell steigen oder weil es nur Liquidität war, die Spekulation erzwingt?

00:19:36: und vor allem wo liegt die Differenz zwischen dem Konsens und der Wirklichkeit?

00:19:42: Paul Tudor Jones ist noch stärker über den Preis gegangen, über den Trend und über Risikomanagement.

00:19:47: hat mir als kurzfristiger Anleger sehr viel geholfen, Eine ist, in die man wahnsinnig viel eigentlich reininterpretieren kann.

00:19:58: Aber nicht sollte!

00:19:59: Für ihn war wichtig, dass der Markt seine These bestätigt.

00:20:05: Sein wahrscheinlich heute berühmtester Bezugspunkt war schlicht und einfach die zweiter Tage Linie.

00:20:11: Er hat gesagt sein Maßstab für alles sei der Zweihundert-Tage-Durchschnitt der Schlusskurse.

00:20:15: unterhalb des Zweihundertage- Durchschnittes spielt man Verteidigung darüber Offense also Angriff.

00:20:22: Das klingt natürlich banal, aber es ist alles andere als banal.

00:20:25: Paul Tutor-Jones wollte nicht beweisen dass seine makroökonomische Meinung immer richtig ist.

00:20:29: er wollte vermeiden in einer großen Abwärtsbewegung gefangen zu sein.

00:20:34: das heißt für ihn war der markt selbst die konzentration auf dem preis Der risikofilter.

00:20:40: wenn die macroanalyse bullisch war der mag dabei unter druck stand dann wurde Die position reduziert.

00:20:45: wenn die tese stimmte musste sich das irgendwann im preis zeigen.

00:20:50: Wenn meine These aufgestellt wird und ich sage einfach, ja noch sieht der Markt nicht was ich sehe dann ist das arrogant.

00:20:58: Die großen Trader haben immer Analyse-und Umsetzung voneinander getrennt.

00:21:02: die Analysee beantwortet.

00:21:04: Was könnte passieren?

00:21:05: Die Umsetzung Beantwortet Wann setze ich Kapital ein?

00:21:08: wie groß ist die Position?

00:21:10: wann bin Ich falsch?

00:21:11: Und sehr viele Anleger vermischen dass.

00:21:13: Das heißt sie haben eine Meinung zu inflationen Zinsen Politik und Sie machen daraus Eine große Position.

00:21:20: Und die Market Wizards dachten ins Set-ups, nicht in Meinungen.

00:21:25: Es ist sowas von egal ob man nun recht hat oder nicht.

00:21:30: Also mir ist es zumindest an der Börse völlig egal.

00:21:33: Bruce Kovner ist ein Superbeispiel.

00:21:35: Der hat ebenfalls im Market Wizard sinngemäß gesagt Risikomanagement sei das Wichtigste im Trading und das heißt seine Grundregeln lauteten vor dem Trade wissen, wo man aussteigt.

00:21:47: Positionsgröße kleiner wählen als das Ego möchte und Korrelationen im Portfolio beachten.

00:21:54: Das ist ebenfalls sehr wichtig gerade in der aktuellen Marktphase.

00:21:58: Ein Anlieger kann zum Beispiel glauben erbe fünf verschiedene Trades laufen.

00:22:04: Er is long Aktien, er es Long High Hield also Hochzinsanleihen.

00:22:11: Er ist long, zyklische Rohstoffe.

00:22:13: Er ist short Dollar und er ist... Warte mal was?

00:22:17: Short Dollar!

00:22:18: Er is Long Emerging Markets.

00:22:19: Das wären fünf Trades.

00:22:21: In Wahrheit ist es ein einziger Trade.

00:22:24: LONG globale Liquidität und LONG Risiko Appetit.

00:22:27: Das heißt wenn die These falsch ist verliert alles gleichzeitig Nicht das Einzelrisiko betrachten sondern das gemeinsame Makro-Risiko aller Positionen.

00:22:37: Das kann man auch im KI Trend eindeutig sagen Und das wird auch Phasenweise dazu führen, dass man mit einem gut strukturierten Portfolio den Markt auch mal ander performt.

00:22:48: Wenn es nur eine Story ist die läuft und man sagt ja ich gehe nicht hundert Prozent in diese Story rein dann akzeptiert man auf dass man vielleicht dann mal dem Markt hinterhängt so wie zwei tausendundzwanzig.

00:23:02: Läuft nur der Nestleck an Hundert nur die top sechs Position nur max seven.

00:23:07: da guckt der Trader und sagt Ja Glückwunsch zu den vierzig Prozent im langfristigen Portfolio.

00:23:13: Erzsekota und viele Trendfolger sind dann noch einen weiteren Schritt vorangegangen, das heißt sie haben gar nicht erst versucht die wirtschaftliche Zukunft zu prognostizieren.

00:23:24: Sie sind trends gefolgt, sie begrenzen Verluste, sie haben Gewinner laufen lassen.

00:23:28: Sekota hat gesagt dass man vor dem Trade wissen müsse wann der Chart sauer Wenn der Chart einfach widersprüchliche Signale sendet.

00:23:43: Also wenn das Signal nicht mehr gilt, nur den Moment muss man erwischen alles andere ist egal.

00:23:47: Das klingt nicht so besonders intellektuell, das verstehe ich schon.

00:23:51: Es ist aber ein weit extrem professionell sich genau darauf zu beziehen auf dem Kern des Aktienmarktes und es ist nun mal der Preis.

00:24:00: Hier steht also nicht Prognose im Mittelpunkt sondern der Prozess.

00:24:03: wenn die Inflation fällt Zinsen sinken Und Aktien steigen ist der Trendfolger dabei.

00:24:08: Wenn die Daten gut aussehen, der Markt aber.

00:24:11: Dennoch fällt dann steigt er aus!

00:24:13: Er diskutiert gar nicht erst mit dem Markt und er muss sich vor allen Dingen auch nicht mit ganz ganz vielen anderen Marktteilnehmern, Strict-Community Teilnehmern rumärgern, die an diesem Framework irgendwie rumbasteln.

00:24:26: Braucht man alles nicht?

00:24:28: Jack Schrager das ist derjenige, der die ganzen Market Wizards interviewt hat.

00:24:33: Deswegen ist das Buch vielleicht auch natürlich hier nicht irgendwie eine Nummer unten drin.

00:24:38: also könnt ihr mal googeln wenn ihr wollt.

00:24:41: es gibt nicht die eine Methode.

00:24:43: einige Methoden gerade längerfristiger Art waren fundamental andere waren technisch einige waren makroökonomisch andere war sehr systematisch aber fast alle hatten ein klares Risikomanagement.

00:24:55: Eine Methode die zu der Persönlichkeit des jeweiligen Traders gepasst hat und die Fähigkeit.

00:25:02: Und das ist die wichtigste Fähigkeit von allen, falschzulegen ohne zerstört zu werden, finanziell zerstörzt zu werden oder hinsichtlich des eigenen Egos zerstören zu werden.

00:25:13: Es geht nicht darum recht zu haben!

00:25:18: Schweger hat immer wieder betont dass erfolgreiche Trader keine universelle Rezeptformel irgendwie kopieren sondern einen Ansatz entwickeln, der zum eigenen Temperament den eigenen Erfahrung und dem eigenen Risikomanagement passt.

00:25:34: Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich mich immer entschieden habe, den Preis in den Mittelpunkt zu stellen?

00:25:42: Und ihr könnt euch vorstellen dass als ich vor zig Jahren mehr als eine Dekade ist, dass er auf YouTube über technische Analyse gesprochen haben und es ist nicht nur technische Analysen des Framework ja aber wenn man so will ist der Preis Der Mittelpunkt der Analyse, von dort aus geht alles dann in die Peripherie.

00:26:02: Da hieß es noch ja... das ist alles Kaffeesatzleserei.

00:26:06: Das braucht man alles nicht!

00:26:07: Warum?

00:26:07: Weil man nicht akzeptieren kann dass es um Wahrscheinlichkeiten gibt.

00:26:10: Es muss doch wohl bei all den Nobelpreisträgern und der KI da draußen muss es doch wohl eine Formel geben mit nach der man sagen können ob im Aktienmarkt steigt oder fällt.

00:26:19: Gibt es nicht?

00:26:20: Sie ist zumindest bisher nicht gefunden Und selbst wenn könnte einem das Ego immer noch im Weg stehen und man könnte verkehrt liegen, weil man natürlich recht haben kann zur falschen Zeit.

00:26:32: Also soweit würde ich an der Stelle sagen.

00:26:34: es ist natürlich nur ein Hinweis.

00:26:37: Es ist ein Hinweise eine unterstützende Geste nicht zu fragen werden die Kurse steigen oder fallen sondern dann zu fragen was ist eingepreist?

00:26:49: wo konnte die Überraschung liegen?

00:26:51: Ist Liquidität Rückenwind oder Gegenwind?

00:26:53: Bestätigt der Markt meine These jetzt in diesem Moment?

00:26:58: Nicht in!

00:26:58: Irgendwann muss er doch.

00:27:00: Wie groß ist mein Verlust, wenn ich falsch liege und hängt mein gesamtes Portfolio vielleicht an nur einer einzigen Makroannahme?

00:27:11: Das ist ja eigentlich Unterschiede.

00:27:12: die großen Trader hatten auch alles am starken Meinung aber Wenn man sich Stanley Druckenmiller anschaut Ich meine der wird vom Bloomberg und permanent interviewt Der war nie mit seiner Meinung feiratet und hatte gar kein Problem das öffentlich zuzugeben.

00:27:28: Das heißt, sie konnten eine makroökonomische These haben und einfach aussteigen wenn der Markt diese These nicht bestätigt hat.

00:27:35: Sie könnten aber eben auch falsch liegen ohne ruiniert zu werden.

00:27:39: Und wenn sie dann wirklich eine asymmetrische Chance gesehen haben Dann hatten sie auch den Mut großzuhandeln und auch diese Positionen laufen zu lassen entgegen der Skepsis des Marktes, denn das ist das natürlichste Reversion to the Mean.

00:27:58: Wenn ein Markt erst mal lange genug steigt dann wird die Zahl der Skeptiker mit ihm steigen, denn etwas kann doch nicht einfach weiter steigen und wenn es dann erstmal gestiegen ist, kann es doch nicht noch weiter steigern.

00:28:11: Das ist wahrscheinlich eine der, sagen wir jetzt mal Trading-Thesen, die am schwersten zu verdauen sind.

00:28:18: Doch!

00:28:18: Genau das kann er machen und damit wird Makro-Analyse überhaupt nicht wertlos, im Gegenteil.

00:28:22: Aber sie ist eben nur der erste Schritt!

00:28:25: Entscheidend ist die Übersetzung in Wahrscheinlichkeiten, in Timing, in Positionsgröße, in Risikomanagement – Das war die Kunst der großen Trader.

00:28:36: Herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit.

00:28:38: Ich freue mich sehr wenn wir uns beim nächsten Mal gesund und munter wiederhören.

00:28:42: Bis dahin alles Gute Euer Lars.

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