Der größte Aktien-Trend der kommenden Jahre! (Wichtig)
Shownotes
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Wenn man von Makroökonomie oder Geopolitik spricht, fühlt sich das oft so an, als hätte das mit dem, was im eigenen Depot passiert, nur wenig zu tun – höchstens als eine Art Hintergrundrauschen. Doch in der aktuellen Situation ist Geopolitik gleich Anlagestrategie. Das Thema, über das ich heute sprechen möchte, wird jeden Anleger betreffen und viele dazu zwingen, sich erneut Gedanken über die eigene Depotaufstellung zu machen. Genau deshalb spreche ich heute darüber.
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Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen bei Eriessen.
00:00:04: Geld und Gold, dem Podcast für die erfolgreiche Geldanlage.
00:00:08: Wenn man von Makroökonomie oder von Geopolitik spricht dann fühlt sich das immer ein bisschen so an als hätte das eigentlich mit dem was in einem Depot passiert relativ wenig zu tun und wenn da nur als Hintergrund rauschen.
00:00:22: aber In diesen Zeiten ist Geopolitiek gleich Anlagestrategie Und das Thema worüber ich heute sprechen möchte, wird jeden Anleger betreffen.
00:00:36: Es wird ihn dazu zwingen sich über seine Depot-Aufstellung Gedanken zu machen.
00:00:41: Deswegen rede ich darüber.
00:00:42: Legen wir los!
00:00:46: So ihr erinnert euch vielleicht dass ich im Verlauf des Jahres zweitausendundzwanzig mehrfach darauf hingewiesen habe.
00:00:54: das war einfach ein Bauchgefühl dass sich derzeit Dinge tun, die größere Auswirkungen haben.
00:01:01: Ich habe auch gesagt ich möchte darauf reagieren indem ich in jeder einzelnen Folge möglichst klar formuliere worum es mir geht und auch möglichst klar formuliere worüber sich ein Anleger Gedanken machen sollte.
00:01:15: wenn ihr jetzt einige Monate später sagt das ist überwiegend gelungen In der Schule war ich eigentlich immer zufrieden mit einer drei Ja, ja.
00:01:26: Ich bin gar nicht so ein Perfektionist aber eine zwei das wäre natürlich noch schöner.
00:01:33: wenn ihr sagt Das Ziel ist erreicht dann tut mir den gefallen und quittiert das Ganze indem ihr diesen Podcast abonniert.
00:01:41: Und das reicht noch nicht denn Stichwort konkrete Hinweise in meinem Report die meisten von euch werden dabei sein der ist absolut kostenlos Bin ich ebenso sehr konkret.
00:01:54: Auch da habe ich den Fokus nochmal geschärft, falls noch nicht www.last-ehrigsten.de oder den Link hier in den Show Notes klicken und zumindest ein oder zweimal ausprobieren.
00:02:06: So mache ich das auch mit kostenlosen Reports!
00:02:09: Und jetzt sprechen wir über dem Verlierer einer Entwicklung die wir derzeit gerade sehen beziehungsweise die Verlierers.
00:02:18: Das ist das was im Hintergrund passiert.
00:02:21: Aber es gibt Zeiten, in denen hat man den Eindruck, naja das ist die Politik da oben.
00:02:25: Lass mich mal meine Aktien kaufen!
00:02:27: Das hat mehr oder weniger gar nichts miteinander zu tun.
00:02:30: Das ist heute nicht mehr
00:02:31: so.".
00:02:33: Der veralterte... Ne, also heißt das nicht ne?
00:02:35: Der älteste Spruch der aber jetzt noch veralteter ist lautet politische Börsen haben kurze Beine.
00:02:41: Das haben sie bedauerlicherweise nun wahrlich nicht mehr und zwar ganz egal in welcher Branche man investiert ist.
00:02:49: Der Iran-Krieg hat in wenigen Tagen etwas sichtbar gemacht, was alle Strategen – diejenigen, die in dem Thema drin sind.
00:02:57: Also Energiestrategien schon seit Jahren beschäftigt aber an den Kapitalmärkten und den Aktienmärken bisher nur wenig eingepreist wurde und das wird sich ändern.
00:03:08: Energieabhängigkeit beziehungsweise Unabhängkeit ist kein abstraktes Konzept mehr.
00:03:15: Es ist ein konkretes Sicherheitsrisiko mit messbare Halbwertzeit.
00:03:20: Japan wäre bei einer vollständigen Sperrung der Straße von Homoos innerhalb von vierzig bis fünfzig Tagen in kritische Versorgungsengpässe geraten, wollen wir mal hoffen dass wir so darüber sprechen können weil es nicht so lange dauert.
00:03:36: das wird passieren.
00:03:38: In Indien dauerts noch länger und stellt sich natürlich für Regierung weltweit die Frage, die sie in normalen Zeiten vielleicht gerne verdrängt haben.
00:03:47: Das gilt zum Teil auch für unsere Regierung in Europa.
00:03:52: Wie lange können wir eigentlich wirklich durchhalten wenn die Lieferkette abreißt?
00:03:58: Und die Antwort auf diese Frage wird politische und wirtschaftliche Konsequenzen haben.
00:04:04: Und die wiederum werden, diese Konseqenzen werden auch auf den Aktienmarkt wirken und auf unsere Geldanlage.
00:04:12: Beginnen wir mal mit den Fakten – sie sind nicht neu!
00:04:15: Es gibt drei Länder, die den globalen Rohöl-Export dominieren, Saudi Arabien knapp zweihundert Milliarden Export erlöse Russland als zweiter große Exporteur, dann haben wir den Irak auch noch insgesamt die OPEC-Staaten.
00:04:30: Als Gesamtheit stehen für rund fünfzig Prozent aller weltweit exportierten Rohölmengen nach Wert.
00:04:38: Schaut man auf die regionale Verteilung?
00:04:40: Dann ergibt sich ein noch bemerkenswerteres Bild.
00:04:43: und seventy-two Prozent alle OPECs fließen nach Asien.
00:04:49: Europa ist dann der zweitgrößte Abnehmer.
00:04:52: Die USA sind von einem Importeur zu einem, wenn sie wollten, Exporteur geworden in den letzten fünfzehn Jahren.
00:05:00: Das liegt auch an den Schieferöl und so weiter und sofort.
00:05:05: bei Erdgas ist die Konzentration ähnlich ausgeprägt.
00:05:07: Russland, Katar, Australien und die USA sind die größten Exporteure.
00:05:12: wir bekommen über neunzig Prozent unseres Erdgases mittlerweile aus den USA Und Russlands Rolle hat sich seit dem Ukrainekrieg verschoben, aber als Exportur sind sie natürlich nicht verschwunden.
00:05:25: Qatar beliefert vor allem Asien und Europa mit Flüssigkeits.
00:05:29: Norwegen versorgt Europa über die Pipeline-Infrastruktur und damit ist Norwegen auch so ein kleiner Sonderfall auf den ich gleich noch zurück komme.
00:05:38: So was bedeutet das für die Exportabhängigkeit dieser Länder?
00:05:42: Es geht hier nicht um die... Das ist ein wichtiger Gedanke habe ich gerade mit den Lesern der Renditionsspezialisten geteilt, beziehungsweise... Ich schreibe gerade diesen Artikel.
00:05:55: Weil das auch im Bereich der erneuerbaren Energien bei allen Energieformen, bei denen die geeignet sind um Energieautakie herzustellen.
00:06:07: In Japan ist man aus der Kernenergie ausgestiegen.
00:06:10: jetzt gibt es umfangreiche Pläne wieder einzusteigen von energieimportend unabhängig zu werden.
00:06:16: Das wird eines der ganz großen Thema der nächsten Jahre und das wiederum bringt natürlich, darum geht es heute auch Verlierer mit sich.
00:06:23: Nämlich für die Exporteure.
00:06:27: In Kuhwald zum Beispiel stammen ninety-fünf Prozent der gesamten Exporterlöse aus Öl.
00:06:33: Bei Saudi Arabien liegt Öl trotz der Diversifikationsbemühungen noch immer bei rund fünfzig Prozent des Bruttoinlandsproduktes und siebzig Prozent der Exporteinnahmen.
00:06:45: Im Irak sprechen wir über, ja momentan natürlich sowieso eine Sondersituation.
00:06:50: Aber da stammen neunzig Prozent der Staatseinnahmen direkt aus dem Ölpreis.
00:06:54: Das liegt einfach daran dass es viele Länder gibt die aus unterschiedlichen Gründen es nicht geschafft haben hier zu diversifizieren.
00:07:04: Für Investoren ist genau dieses Ausgangsbild wichtig weil es die Asymetrie der kommenden Entwicklung definiert.
00:07:12: Je höher die Ölabhängigkeit eines Landes, desto größer die Fallhöhe bei strukturell sinkender Nachfragen.
00:07:20: Und je weniger Alternativen ein Land aufgebaut hat, destu direkter schlägt diese Entwicklung auf Staatshaushalte und damit dann natürlich auch Währung und auf politische Stabilität durch.
00:07:32: Und ihr wisst wenn große ehemals starke Nationen politisch instabil werden ist das meist ein Prozess, der auch im Rest der Welt nicht ganz geräuschlos vonstatten geht.
00:07:45: Die Straße von Hormuz.
00:07:46: Strukturelle Debatte die dann alle teilnehmen.
00:07:50: aber eigentlich wissen wir da schon seit Jahren Europa hat nach dem Ukrainekrieg zwei tausendundzwanzig und neinhalb von achtzehn Monaten seinen russischen Gasanteil von rund vierzig Prozent auf nahezu null reduziert mit erheblichen wirtschaftlichen Kosten.
00:08:04: Das war der politische Wille.
00:08:08: Das war der erste Beweis, dass man in jüngster Zeit Energiepolitik unter Druck sehr schnell umschreiben kann.
00:08:17: Ja mit Kollateralschehen und ja damit beschäftigen sich nicht nur Telegram-Gruppen die den lieben langen Tag zurückschauen und sagen was hätte wäre wenn es völlig in Ordnung.
00:08:28: und man muss das auch politiker selber schuld wenn sie's nicht selber ordentlich aufarbeiten.
00:08:32: natürlich will ihr gar keinen in Schutz nehmen, aber ich spreche hier über strategische Geldanlage und nicht über Schuldzuweisungen.
00:08:39: Und jetzt kommt der Iran-Krieg dazu.
00:08:41: Japan, Südkorea – das sind die verwundbarsten Volkswirtschaften in diesem Szenario!
00:08:46: Die werden natürlich ihre strategischen Prioritäten anpassen.
00:08:49: Indien hat jetzt schon signalisiert dass Versorgungssicherheit vor Preisoptimierung steht.
00:08:55: Das hat dazu geführt, dass man wieder mehr russisches Öl importiert weil man muss.
00:09:02: China ist durch Pipeline-Lieferung aus Russland und durch die relativ hohen Eigengreserven besser geschützt, aber auch in China hat man die Lektion verstanden.
00:09:13: Ob einem das nur gefällt oder nicht?
00:09:15: Aus welchen Gründen jemand eine klimafreundlichere Politik macht?
00:09:20: Es ist genau so!
00:09:21: In China wird nicht ganz oben gestanden haben.
00:09:23: Auch das kann man ja schön mit reinschreiben und wenn man zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, ist doch gut.
00:09:29: Aber dass Energie mittlerweile zu über fünfzig Prozent in China aus regenerativen Energieformen kommt, denkt natürlich genau damit zusammen.
00:09:38: Weil man durch Wind, durch Wasser und durch Sonne nun mal unabhängig ist von Importen.
00:09:46: Genau das ist das Ziel!
00:09:47: Und das wird weitergehen bis hin zu dem Zeitpunkt wo wenn überhaupt diese Importe nur noch ein Bruchteil ausmachen?
00:09:55: Das wird passieren.
00:09:56: Das wird auch in den anderen Ländern passieren Länder, die heute am stärksten von Importen über gefährdete Seewege abhängig werden.
00:10:04: Das sind die, die in heimische Energiezeugung investieren diese massiv ausweiten und das wird alle verfügbaren Technologien betreffen.
00:10:14: Kernkraft da wo sie politisch möglich ist.
00:10:17: Solar Wind als am schnellsten zu installierende Kapazitäten Flüssig-Gas in Port Terminals werden wir sehen.
00:10:25: zur Diversifikation der Bezugsquellen.
00:10:27: Und ja, wir werden noch in zehn Jahren auf Linkedin irgendeine Diskussion einsehen die dann beginnen mit meinen... Ach nee, komm jetzt lasse ich die Partei mal weg!
00:10:40: Alter hat mir gerade erklärt aber nachts scheint doch gar keine Sonne ihr Trottel einfach drüber hinweg gehen.
00:10:45: Ich sag's euch über zwei solchen Diskussionen gewinnt man auch nicht.
00:10:50: Also das wird nicht das größte Problem sein, auch nicht diese Energie zu speichern.
00:10:55: Reserve Kapazitäten aufzubauen strategischer Natur – das wirkt allerdings passieren und das wird weit meines Erachtens über das bisherige Maß hinausgehen weil Politiker und subanal ist es manchmal wiedergewählt werden möchten.
00:11:10: und wenn sie die Antworten auf diese Fragen nicht liefern – also noch nicht meine schlechte Absicht meines Beachtens dahinter kann man ja niemandem unterstellen irgendwas.
00:11:20: Weil das schnell gehen muss, wird dafür auch massiv Kapital bereitgestellt und das beeinflusst unsere Geldpolitik.
00:11:27: Das ist nicht Klimapolitik!
00:11:29: Das ist Sicherheitspolitik!
00:11:32: Mit Klimapolitik gewinnt heute gar niemand irgendwas mehr.
00:11:36: Cem Özdemir hat glaube ich ... Ich kenne den Ausgang der Wahlen noch nicht.
00:11:39: Ich nehme das hier am Samstagvormittag aus.
00:11:42: Also schneller kann sich ein Mann von einer Partei ja nicht distanzieren um eine Wahl zu gewinnen.
00:11:46: Darum geht es nicht.
00:11:47: Das ist Sicherheitspolitik, der Unterschied ist entscheidend.
00:11:51: Weil er politischen Widerstand minimiert, weil er Entscheidungsgeschwindigkeiten erhöht und vor allem staatliche Budgets mobilisiert die sonst durch parlamentarische Debatten gebremst würden.
00:12:02: Sicherheitsinvestitionen unterliegen derzeit anderen Entscheidungslogiken als Klimainvestitionen.
00:12:09: Sie kommen schneller sie sind weniger reversibel Und sie werden wahrscheinlich, weil es parteiübergreifend Notwendigkeit gibt bzw.
00:12:20: diese Notwendigkeiten erkannt wird.
00:12:22: Sie werden damit auch weniger abhängig von Wahlzügeln.
00:12:25: Das sollte man als Anleger berücksichtigen.
00:12:29: Für Investoren bedeutet das Dieser aktuelle Ölpreisanstieg ist ein Ereignis Die daraus resultierende Neuausrichtung der Energiepolitik in Asien und Europa und darüber hinaus meines Erachtens ein Trend sein, der sich fortsetzt.
00:12:48: Ein Trend der neue Kapitalflüsse freisetzt und der sich über Jahre hinweg entfalten und verteilen wird.
00:12:56: Wir haben natürlich – das möchte ich heute mal aussparen – geopolitisch einiges verändern, die einfach faktisch verwundbarsten OPEC-Staaten sind, der Irak, Nigeria, Algerien, Angola verbindet alle eine ganz große Schwäche.
00:13:16: Sie haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten praktisch keine wirtschaftlichen Alternativen zum Öl aufgebaut.
00:13:23: Warum?
00:13:23: Weil es einfach schwache politische Strukturen sind, ihre Staatsausgaben, ihre Sozialsysteme, ihre politische stabilität hängen also direkt am Exportvolumen und am Ölpreis weil man einfach so tut Als ging es einfach immer so weiter in Zukunft.
00:13:39: Das wird nicht passieren, wenn Asien als Hauptabnehmer beginnt den Eigenverbrauch zu steigern und Alternativen zu diversifizieren wie gerade beschrieben dann wird es diese Länder zuerst unter dem härtesten Treffen Und im Gegensatz zur Saudi Arabien haben sie weder irgendwelche Vermögensfonds als Puffa.
00:13:57: Sie haben keine Reform noch nicht mal als Agenda.
00:14:01: das heißt die haben keinen alternativen Wachstumsfahrt Und das Risikopolitische Instabilität in diesen Ländern steigt, wenn man so will mit jedem Prozentpunkt den Importländer durch heimische Produktion ersetzen.
00:14:14: Und wer da sagt, da ist doch aber noch ein weitaus größerer Player Russland, zweifellos!
00:14:20: Russlands Energiestrategie nach dem Ukrainer Krieg war ... naja, man hat neue Absatzländer sich gesucht weg von Europa hin zu China und Indien eindeutig kurzfristig funktioniert.
00:14:35: Aber mittelfristig sitzt Russland in einer strukturellen Falle, Europa hat sich entkoppelt und egal was passiert wird so schnell nicht in dem Ausmaß zurückkehren.
00:14:50: es geht nicht um richtig oder falsch was man hätte machen sollen.
00:14:53: wir beurteilen das was wir heute sehen.
00:14:56: alles andere ist etwas worüber man diskutieren darf und diskutieren sollte.
00:15:06: Sorry, ich bin gerade abgelenkt weil tatsächlich jemand hier vor meiner einfach hinlegen.
00:15:14: Das war der Postmann.
00:15:17: Russland ist ein Teil von Europa.
00:15:19: wir sind sehr nah dran an Russland und ich denke wir haben ein ureigenes Interesse eine eigene Russlandpolitik zu entwickeln.
00:15:30: Eine Politik in der Feindschaft in diesem Ausmaß so schnell steigern, dass man sagt er irgendwann muss ja was passieren.
00:15:40: Also das wir in einer deeskalierenden Art und Weise miteinander umgehen.
00:15:44: Das ist wahrscheinlich das Gebot der Stunde spielt jetzt momentan keine Rolle und soll auch nicht herabwürdigen was Russland getan hat.
00:15:52: aber wir haben ja ein Interesse daran Wahrscheinlich ein größeres vitaleres Interesse als die USA.
00:15:58: So China und Indien investieren schon massiv in die Eigenversorgung Und Russland hat momentan keine dritte Option.
00:16:07: Noch dazu ist die Infrastruktur von russischen Öl und Gas sehr kapitalintensiv, weil relativ alt.
00:16:16: Diese alten Felder erfordern westliche Technologie und der Zugang ist durch Sanktionen derzeit dauerhaft eingeschränkt.
00:16:24: Eine Welt in der weniger russisches Ölkauft ist eine Welt, die Russland als Gestaltungsmacht im internationalen System nachhaltig schwächt.
00:16:33: Für Investoren ist dieser Markt eh schon unzugänglich, aber mit Russland so umzugehen dass sie sich in dieser Situation rational verhalten.
00:16:43: Das kann eigentlich nur das Ziel sein und insbesondere denke ich auch, dass sich Russland dann mehr den Schwellenländern zu die Orientierung verändert wird.
00:16:54: Nur auch dort passiert das Gleiche im Laufe der Zeit.
00:16:59: Norwegen habe ich gesagt natürlich nur kurz an dieser Stelle hier Nen, Norwing ist der prominenteste europäische Energieexporteur und hat Europa auch muss man aussagen nach zweitausendundzwanzig Phasenweise stabilisiert.
00:17:14: Aber Norwings Geschäftsmodell basiert auf einem einzigen Großabnehmer eben Europa.
00:17:21: Und wenn Europa seine eigenen erneuerbaren Kapazitäten ausbaut, wenn Europa eigene Kernkraftwerke verletzt... Ich weiß immer, wenn ich Kernkraftwagen oder Solar Fühlt sich immer, nicht immer.
00:17:34: Vielleicht bin ich auch manchmal zu sensibel was das angeht weil fühlt sich jemand getriggert weil er sagt ja aber das wollen wir nicht.
00:17:42: Darum geht es nicht sondern es geht darum was passieren wird.
00:17:46: Europa wird seine eigene Flüssig-Gas Terminals bauen wie schon bisher und es wird seine Energieeffizienz insgesamt verbessern.
00:17:54: Europa hat hier relativ große Chancen und dadurch schrumpft der norwegische Markt in einem Verhältnis zu dem heutigen.
00:18:03: Nun ist Norwegen ein sehr reiches Land mit einem der größten Staatsfonds der Welt.
00:18:09: The Fund genannt, ja?
00:18:11: Billionen fast Volumen, fast zwei Billionen Dollar.
00:18:15: Das heißt es wird diesen Wandel finanziell verkraften können aber die wirtschaftliche Bedeutung des Erdgasexports wird innerhalb eines Jahrzehnts meines Erachtens deutlich zurückgehen.
00:18:29: Ich möchte ganz zum Schluss noch einmal das einordnen.
00:18:33: Der erste Gedanke betrifft die Energieexporteure als Anlageklasse.
00:18:37: Kurzfristig profitieren Ölproduzenten vom Iran-Krieg und von den gestiegenen Preisen, das ist eine taktische Reaktion.
00:18:45: Strategisch ist aber die Richtung eindeutig – Länder und Unternehmen, deren Geschäftsmodell ausschließlich auf fossilen Exporten basiert und die keine Diversifikationen aufgebaut haben sind strukturell schwächere Aktien auf einen Zeithorizont größer fünf oder zehn Jahre.
00:19:03: Das gilt im Übrigen nicht für integrierte Energiekonzerne, die in erneuerbare und Infrastruktur investieren sondern reine upstream Produzenten werden.
00:19:13: nicht jetzt.
00:19:14: kurzfristig bin ich für diese sogar ziemlich bullish.
00:19:17: sie werden aber in den nächsten zehn Jahren gerade in politisch instabilen Ländern ohne irgendwelche Kapitalreserven ihre letzten Abnehmer haben Und das ist möglicherweise nichts für ein Dauereinvestment.
00:19:33: Der zweite Gedanke betrifft die Staatsanleihen der OPEC-Peripherie,
00:19:37: d.h.,
00:19:38: also diese Länder werden stand jetzt noch schwächer.
00:19:46: Das risikorendite Verhältnis für ausländische Investoren wird sich also nochmal verschlechtern.
00:19:54: D.h.
00:19:54: auch dass diese Länder vermutlich auf Teufel kommen raus für einige Jahre exportieren was geht, sei es dass die Kontrolle innerhalb der OPEC über den Ölpreis eher noch nachlassen wird.
00:20:10: Das muss man einfach nur wissen das vermutlich die Schwankungen innerhalb dieses Märktes so groß werden, dass wir einfach damit leben müssen.
00:20:17: Wir haben ja sehr lange einen Allölpreis erlebt, der sehr schwankungsintensiver dann ein Öl preis der deutlich gesunken ist.
00:20:25: meines Erachtens stehen wir jetzt vor einer Phase, in der der Ölpreis steigt.
00:20:30: Auch wenn hoffentlich der Brennpunkt im Nahen Osten weniger heiß sein wird, dann werden wir eine Korrektur erleben.
00:20:41: Ich bin aber eher bullish für den Ölkreis auf sich der nächsten ein bis zwei Jahre.
00:20:46: Der wichtigste Gedanke aber für Anleger und das ist meines Erachtens, der Markt über dem man nachdenken sollte, ist Infrastruktur Flüssigasterminals, Hochspannungskabelnetze Stromspeicherinfrastruktur Kernkraftkomponenten die physische Infrastruktur.
00:21:08: Das ist es wo man investiert sein möchte als langfristiger Anleger.
00:21:14: Kabel sind wirklich die Basics auch diejenigen die es bauen.
00:21:19: So ich könnte hier.
00:21:20: das ist ein Thema wo es schwer ist für mich einen Ende zu setzen.
00:21:24: Ich mache aber in dieser stelle mal eine ende.
00:21:26: Ich wollte es einfach mal als Gedankenanstoß heute mitbringen.
00:21:29: Wenn ich immer wieder sage, Energieinfrastruktur, dann klingt das wie was wie ein KI-Thema.
00:21:34: Es ist aber weitaus größer als das.
00:21:38: Herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit!
00:21:39: Die freuen mich sehr wenn wir uns beim nächsten Mal gesund und munter wiederhören.
00:21:43: Bis dahin alles Gute, dein Lars.
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