MSCI World ETF: Nicht mehr kaufen?

Shownotes

Ich möchte es einmal ganz banal ausdrücken: Wir alle investieren unter anderem langfristig in Aktien, weil wir an den Erfolg dieser Anlageform glauben – sei es über ein gut zusammengestelltes Portfolio aus Einzelaktien oder über einige wenige ETFs, die wir regelmäßig besparen. In dieser Podcastfolge möchte ich der Frage nachgehen, ob dieser Ansatz in Zukunft möglicherweise nicht mehr der richtige Weg sein wird und ob es notwendig sein könnte, sich grundlegend anders aufzustellen.


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Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.


Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Eriessen Geld und Gold, dem Podcast für die erfolgreiche Geldanlage.

00:00:08: Ich möchte es mal ganz banal ausdrücken.

00:00:10: Wir alle investieren unter anderem langfristigen Aktien, weil wir an den Erfolg dieser Anlage glauben.

00:00:18: Sei es nun durch ein gut zusammengestelltes Portfolio aus Einzelaktien oder sei es in einige wenige ETFs, die wir dann regelmäßig besparen.

00:00:31: Ich möchte in dieser Podcast-Folge darüber nachdenken, ob das für die Zukunft möglicherweise nicht mehr der richtige Weg sein wird, sondern man sich anders aufstellen muss.

00:00:43: Legen wir los.

00:00:47: So, vorab, ja, nennen wir das Disclaimer oder Hinweis.

00:00:51: Ich habe heute kein abschließendes Fazit für euch.

00:00:53: Das heißt, das ist Work and Progress.

00:00:56: Ich habe klare Tendenzen und ich möchte euch an diesem gedanklichen Wegteil haben lassen, ohne dass jetzt aber bitte daraus resultiert, ich baue anschließend mein Portfolio um.

00:01:09: Das letzte Mal, das ich so offen gedacht habe, fiel das Feedback eindeutig negativ aus oder sagen wir, wurden sehr viele Anders lautende Standpunkte mit mir geteilt.

00:01:21: Ich glaube, im Jahr zweitausendundundzwanzig habe ich auf keine Podcastfolge so viel Feedback bekommen.

00:01:28: Und achtzig, neunzig Prozent dieses Feedbacks haben mir widersprochen, was ich sehr begrüße.

00:01:35: Wie zu der Folge, als ich gesagt habe, sieben Prozent Durchschnittsrentite reicht eigentlich nicht für den Vermögensaufbau.

00:01:41: Angesichts der Ausweitung der globalen Geldmenge braucht es.

00:01:48: eher zehn bis zwölf Prozent, um echt nicht nur sein Vermögen zu erhalten, sondern auch noch weiter zu steigern.

00:01:56: Gegenüber den realen Assetpreisen.

00:01:58: Den Punkt habe ich möglicherweise nicht klar genug herausgestellt.

00:02:04: Aber was mich gefreut hat, denn ich kann das ja sehen hin und wieder, gucke ich mal auf die Statistik.

00:02:10: Es hat sich deshalb kaum jemand abgemeldet.

00:02:13: Also es gibt manchmal die größte Gefahr, die ich eingehen kann, ist nicht zu politisch zu äußern.

00:02:19: Da sind dann einige dann einfach doch zu wütend, wenn das vielleicht nicht ihre eigenen Überzeugung entspricht.

00:02:25: Und dann melden sie sich auch ab.

00:02:26: Und das ist ja auch vollkommen in Ordnung.

00:02:29: Aber da war es nicht der Fall.

00:02:30: Und dafür möchte ich euch danken.

00:02:32: Und damit möchte ich auch gerne dazu einladen, mir zu widersprechen.

00:02:38: Diesen Widerspruch, den greife ich ja dann hier und auch an anderer Stelle.

00:02:43: hin und wieder mal auf.

00:02:45: So, es gibt ja eine Beobachtung und die mag einigermaßen trivial erscheinen, aber aus meiner Sicht ist sie fundamental.

00:02:56: In den fünftiger Jahren lag die durchschnittliche Haltedauer von Aktien zwischen das Datenmaterial ist nicht ganz eindeutig, genauso wie das aktuelle zwischen fünf und zehn Jahren.

00:03:08: Heute beträgt die durchschnittliche Haltedauer Monate.

00:03:13: Im Durchschnitt sind es momentan vier.

00:03:15: Achtung, immer vorsicht bei solchen Statistiken.

00:03:19: Das hängt natürlich damit zusammen, dass der ganze Hochfrequenz handelt.

00:03:23: Also der High Frequency und das ist auch der Computerhandel, aber das ist natürlich auch, es gibt heute deutlich mehr spekulative Adressen am Markt als früher.

00:03:35: Und das senkt natürlich die durchschnittliche Halte Dauer.

00:03:38: Dass insgesamt aber Aktien heute schneller umgeschlagen werden, das ist mit Sicherheit so.

00:03:44: Und gleichzeitig basiert ein beträchtlicher Teil unserer Erwartungshaltung an die langfristige Aktienanlage und ihre Renditen auf Daten setzen, die in einer Periode kurz nach der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts beginnen.

00:03:59: Das waren überwiegend gute Phasen an der Börse.

00:04:01: Es gab mal die schwierigen Hochzins-Phasen, beziehungsweise hochinflationären Phasen, in den Achtzigerjahren.

00:04:07: Aber ansonsten hat das alles wunderbar funktioniert.

00:04:11: Und nach den Achtzigerjahren ist die Durchschnittsrendite deutlich hochgegangen, weil es eben so viele Jahre gab, so wie zuletzt auch, bei denen sie jenseits der sieben Prozent lag.

00:04:24: Das alles geht bzw.

00:04:26: ging aber einher mit Voraussetzungen, die so heute nicht mehr gegeben sind.

00:04:33: Also wir schauen auf die Daten und sehen reale Renditen von sechs bis sieben Prozent pro Jahr.

00:04:40: Wir sehen nominale Renditen von neun bis zehn Prozent.

00:04:45: Lassen wir jetzt mal den Punkt der Inflationsrate, ob die vielleicht tatsächlich höher ist oder nicht.

00:04:51: Lassen wir es mal aus und damit blicken wir Und es gibt ganze Branchen bis hin zur ETF-Branche, die davon extrem profitiert, auf eine langfristige Vermögensvervielfachung bei vergleichsweise überschaubarem Risiko.

00:05:08: Das heißt, es wird kaum jemanden, man könnte sagen, wenn jetzt schon die Politik einsieht, dass wir vielleicht früher unser Rentensystem so ähnlich hätten aufbauen sollen wie die Norweger, dann ist wahrscheinlich die Hochzeit des Aktienmarkt vorbei.

00:05:24: Das will ich gar nicht sagen.

00:05:26: Was ich aber sagen möchte ist, diese Epochen, auf die wir hier schauen, waren ja keine normalen Marktphasen, sondern das waren außergewöhnliche historische Konstellationen, denn wir hatten einen Wiederaufbau nach massiver Zerstörung in Europa.

00:05:46: Wir hatten eine junge, wachsende Bevölkerung in Europa, in den USA, in den großen Industrienationen.

00:05:53: Wir hatten enorme Produktivitätsschübe.

00:05:56: Wir hatten den Aufstieg der USA zur wirtschaftlichen und zur politischen Hegemonialmacht.

00:06:02: Wir hatten eine zunehmend offene Weltwirtschaft.

00:06:06: Wir hatten eine Phase fortschreitender Globalisierung mit stetig sinkenden Kosten.

00:06:14: Das heißt also, die langfristigen Aktienerenditen dieser Zeit waren nicht nur das Ergebnis unternehmerischer Leistung, sondern auch das Ergebnis eines wahrscheinlich einmaligen strukturellen Rückenwinds.

00:06:29: Wenn man das Punkt für Punkt durchgeht, den Aufbau der, nach der Zerstörung, also die Ausgangsbasis, die junge, wachsende Bevölkerung, die Produktivitätsschübe, in dem Fall noch ohne Geldpolitik, den Aufstieg der USA die offene Weltwirtschaft und insbesondere die Globalisierung.

00:06:50: Wenn man Warren Buffett, warum sollte man Warren Buffett kritisieren, gibt ja gar keinen Grund.

00:06:55: Denn der Mann hat ja tatsächlich sehr früh eine Unternehmen investiert, die davon aber massiv profitiert haben.

00:07:02: Die Vorstellung.

00:07:03: Coca Cola sei einfach deshalb so gut gelaufen, weil sie eben ein Produkt haben, was dafür sorgt, dass der Umsatz jährlich um zwei, drei, vier, fünf Prozent wächst.

00:07:18: Dann ist das natürlich nur die halbe Wahrheit, denn der beträchtliche Teil des Überwachstums kam natürlich daher, dass es schlicht neue Märkte gab.

00:07:29: Coca-Cola wurde früher nicht in Südostasien verkauft, wurde nicht in China verkauft und diese Märkte haben sich geöffnet.

00:07:36: Und das ist das Wachstum und das gilt für wahnsinnig viele Unternehmen, die heute klar und global aufgestellt sind.

00:07:42: Dieser Faktor ist aber ja zum Teil noch vorhanden, aber kann A nicht mehr gesteigert werden, das Licht an der Kapazitätsgrenze, die unser Planet nun mal mit sich bringt und B sieht es ja eher nach dem Gegenteil aus.

00:07:58: Das heißt, wir befinden uns leicht messbar in einer Phase der D-Globalisierung.

00:08:05: All diese Punkte, die dafür gesorgt haben, dass der Aktienmarkt so gut gelaufen ist, bestehen heute in der Form kaum noch.

00:08:14: Und darüber hinaus, und das ist ein unterschätzter Faktor wahrscheinlich, die durchschnittliche Halte dauert, lag wie gesagt bei einigen Jahren, weil Investoren auch große Adressen, auch spekulative Adressen in Zyklen gedacht haben.

00:08:28: Nicht in Quartalen, nicht in Tagen, nicht in Wochen.

00:08:32: Kursschwankungen gab es immer schon, sie waren wichtig, aber sie waren dominant.

00:08:37: Die ganzen großen Value-Investoren, Benjamin Graham, Peter Lynch, Warren Buffett, haben alle gesagt, ich kaufe hier Wert und ich kaufe ihn dann, wenn der Rest des Markets es anders sieht, der berühmte Dollar, den ich für fünfzig Cent bekomme.

00:08:54: Heute muss man sagen, dass Value und diese fundamentale Betrachtung nicht verschwunden ist.

00:09:00: Aber wer vier Monate eine Aktie hält, verdient es natürlich viel, viel wichtiger.

00:09:05: Und das ist kein kosmetischer Unterschied.

00:09:08: Die Haltedauer ist nicht einfach nur eine Statistik, sondern sie prägt die Marktmechanik.

00:09:13: Früher wurden Preise vor allem durch die Erwartung an die langfristigen Cash flows bestimmt.

00:09:18: Heute werden die Preise dominiert durch Liquidität, Positionierung, Momentum und Narrative.

00:09:25: Wenn man so wollte, ich weiß, es ist nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ich kann es auch nicht mehr sagen, wo ich es gehört habe.

00:09:31: Früher war der Markt eher eine Waage, heute ist es eher ein Seismograph.

00:09:37: Und das hat Konsequenzen, wenn also gar nicht mehr die Zeit besteht, dass sich ein Unternehmen über Jahre hinweg entwickeln kann.

00:09:46: Dann sorgt natürlich das auch für eine Veränderung bei der Unternehmensleitung.

00:09:51: Welcher CEO, selbst welcher Gründer, für die ist es noch einfacher und insbesondere deshalb werden wahrscheinlich auch einige Gründer mittlerweile sagen, wenn es nicht sein muss, gehen nicht an die Börse.

00:10:02: Wie soll ich denn hier jahrelang entwickeln?

00:10:04: Und wenn sie dann an die Börse gehen, dann zu einem für Investoren oft nicht mehr so attraktiven Preis.

00:10:10: Aber das kann sich kaum noch jemand erlauben.

00:10:12: Ein CEO, der heute sagt, wir haben Masterplan zwei, zweiunddreißig.

00:10:18: Na gut, das wird eine schwierige Zeit.

00:10:21: Wahrscheinlich wird der CEO dann das Erreichen dieser Ziele zwei, zweiunddreißig nicht mehr erleben.

00:10:28: Also Volatilität ist nicht nur Rauschen.

00:10:30: Volatilität führt zu einer Veränderung auch in der Unternehmensführung.

00:10:36: In einem Umfeld kürzere Halte dauern.

00:10:39: wird die Zeit selbst zum Risikofaktor.

00:10:41: Kapital wird schneller abgezogen, Trends kippen abrupter als in der Vergangenheit, Zyklen werden kürzer, Bewertungen verlieren ihre stabilisierende Wirkung und die Märkte werden, wenn man so will, reflexiver, reaktiver.

00:10:58: Das bedeutet nicht, dass Unternehmen keine Werte mehr schaffen, aber das bedeutet, dass der Weg vom Unternehmenswert zum Aktienkurs diskontinuierlicher geworden ist.

00:11:09: Die D-Globalisierung heißt nicht Stillstand.

00:11:13: Das heißt, durch D-Globalisierung müsste, je nachdem, in welcher Region man schaut, das Wachstum und wahrscheinlich nicht mal die Produktivität, nein, müsste nichts wangsläufig sinken.

00:11:28: Aber D-Globalisierung bedeutet auf jeden Fall höhere Kapitalkosten, mehr Redundanz statt maximaler Effizienz.

00:11:39: Wenn es heißt, hier wird aber nun mal produziert, obwohl man weiß, anderswo ging es günstiger, dann ist das nicht mehr maximale Effizienz.

00:11:48: Es gibt politisch stark fragmentierte Märkte, es gibt höhere strategische Risiken und es gibt tendenziell mehr Inflation, die durch Automatisierung einen Gegenpol erfährt, inwieweit dieser Gegenpol permanent und jetzt schon wirkt.

00:12:07: Warten wir es ab.

00:12:09: Das klassische By-Entholt-Narrativ, mit dem im Übrigen auch noch immer sehr viel Geldanlage gerade im ETF-Bereich betrieben wird, und das ist auch okay so, basiert auf stabilen Realzinsen, globalen Skaleneffekten, verlässlichen Lieferketten auf einer stetigen Margenexpansion.

00:12:30: Wenn aber diese Annahmen nicht mehr gelten, Dann gerät nicht der Aktienmarkt an sich in Frage, sondern die Erwartung, dass die Zeit allein automatisch Rendite erzeugt.

00:12:41: Das ist es.

00:12:43: Damit kommen wir zum Kern dieses Gedankens.

00:12:47: Mehr ist es momentan noch nicht.

00:12:50: Die entscheidende Frage lautet nicht, sind Aktien langfristig noch attraktiv, sondern sie lautet, was bedeutet langfristig denn noch?

00:13:00: Wenn Halte dauern drastisch sinkt und wenn Marktpreise stärker von Liquidität als von Fundamentaldaten getrieben werden, wenn geopolitische Risiken dauerhaft bleiben oder steigen, dann ist langfristig investieren nicht mehr gleich bedeutet, mit Passiv investiert bleiben.

00:13:16: Langfristige Geldanlage könnte zukünftig weniger bedeuten, immer investiert zu sein, sondern strukturell richtig investiert zu sein.

00:13:27: Rendite könnte also weniger aus dem bloßen Zeitablauf entstehen, sondern stärker aus aktiven Entscheidungen, aus der Allokation, wo bin ich investiert, aus dem Management meines Risikos.

00:13:40: Ich selbst habe in meinem langfristigen Portfolio keine Stops und konnte das bisher, glaube ich, auch ganz gut begründen.

00:13:50: Vielleicht wird die Begründung zukünftig anders ausfallen oder die Entscheidung anders aussehen.

00:13:55: Und es gewirbt mehr darum gehen, Regime wechseln, das Ende großer Zyklen und dem Begen neuer Zyklen wirklich zu erkennen.

00:14:04: Früher galt also Formel-Zeit mal Marktgleichrendite und heute gilt vielleicht eher Struktur plus Liquidität plus Timinggleichrendite.

00:14:14: Das heißt nicht, dass Beientholt verschwindet, aber es wird selektiver.

00:14:18: Nicht der Markt profitiert, sondern Unternehmen mit einer realen Preissetzungsmacht.

00:14:24: Kritische Infrastruktur profitiert.

00:14:27: Politisch gewollte Industrien profitieren.

00:14:31: Der Markt für seltene Erden hätte schon jetzt die aktuelle Größe nie im Leben aus fundamentaler Sicht erreichen, können oder dürfen.

00:14:41: Da hätte sich ein Benjamin Graham geschämt, wenn ihn auch nur jemand gefragt hätte, soll ich ihn noch investieren.

00:14:48: Und dennoch sitze ich hier, wann nehm ich das eigentlich auf, am achtem Februar um zehn Uhr, zweiunddreißig, kurz vor der Damenabfahrt, den olympischen Spielen und sage seltene Erden.

00:15:00: Das könnte noch spannend werden in den nächsten Monaten, weil es eine politisch gewollte Industrie ist.

00:15:08: Und es wird selektiver, weil wir mehr und mehr Oligopole und, wenn man so will, strategische Engpassfaktoren haben.

00:15:16: Lokale und regionale.

00:15:18: So, und an der Stelle würde ich es gerne mal belassen, weil alles andere dazu führen würde, dass ich jetzt ein abschließendes Fazit ziehe.

00:15:26: Und das möchte ich eigentlich gar nicht.

00:15:29: Und deswegen machen wir hier erstmal Schluss.

00:15:33: Bis zum, ja hier Podcast Samstag.

00:15:38: Und ich kann an der Stelle natürlich nur sagen, ich lasse diese Fäden jetzt nicht einfach in der Gegend rumliegen.

00:15:43: Das ist aber etwas, ich mache das nun auch schon sehr lange.

00:15:46: Und wenn ich sage, wahrscheinlich gibt es hier notwendige Anpassungen in der langfristigen Anlage, dann teile ich das gerne mit euch.

00:15:55: Deswegen wäre jetzt der Zeitpunkt nicht nur, nicht zu deabonnieren, sondern diesen Podcast zu abonnieren.

00:16:05: Und wenn ihr mir einen netten Kommentar da lasst oder wie ich sage, warte mal, ich frag nochmal meinen Assistenz, fünf Sterne, fünf Sterne.

00:16:12: Und mir eine hohe Sternebewertung.

00:16:15: Also da, wo es geht, eine hohe Sternebewertung zu hinterlassen, dann wäre ich froh für heute.

00:16:22: Egal, wer die Abfahrt gewinnt.

00:16:24: Also.

00:16:25: Macht's gut.

00:16:26: Herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit.

00:16:28: Ich freu mich sehr, wenn wir uns beim nächsten Mal gesund und munter wieder hören.

00:16:31: Bis dahin alles Gute, dein Lars.

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