US-Aktien: Das ist die größte Gefahr!
Shownotes
Mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung von etwa einem Jahr folgt die Börse der Stimmung der Verbraucher, besonders in den USA, wo die Aktionärsquote besonders hoch ist. Aus diesem Grund spielt es bereits jetzt eine wichtige Rolle, wie sich die Stimmung der Konsumenten verändert, da dies Einfluss darauf hat, wie sich die Börse in den kommenden Monaten entwickeln wird. Auf dieses Thema möchte ich heute näher eingehen – also legen wir los!
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Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert.
Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Die Autoren sind in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert: -
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00:00:00: Eine kurze Info vorab. Wenn ihr Lust habt, dann ergibt sich am kommenden Samstag, den 5. Mai.
00:00:07: Die Möglichkeit, sich mal kennenzulernen. Wo? Auf dem Anlegertag in München.
00:00:14: Und das Ganze ist kostenlos. Man muss sich allerdings vorher registrieren.
00:00:19: Den Link zu dieser Online-Registrierung. Damit bekommt ihr dann euer Ticket.
00:00:24: Den findet ihr hier in den Show Notes unter der heutigen Podcastfolge.
00:00:29: Also, wenn ihr Lust habt, wir sehen uns in München. Macht's gut, bis dahin und jetzt geht's los.
00:00:35: Herzlich willkommen bei Eriksen Geld und Gold, dem Podcast für die erfolgreiche Geldanlage.
00:00:44: Mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung von rund einem Jahr folgt die Börse der Stimmung der Verbraucher.
00:00:51: Das gilt insbesondere in den USA, wo die Aktionärsquote ganz besonders hoch ist.
00:00:57: Daher spielt es jetzt schon eine Rolle, wie sich die Stimmung der Konsumenten verändert,
00:01:04: um eine Aussage darüber treffen zu können, wie es an der Börse in ein paar Monaten aussieht.
00:01:10: Auf das Thema möchte ich heute etwas näher eingehen. Legen wir los.
00:01:14: So, bevor wir gleich über Aktienquoten und über die potentiellen Probleme der USA sprechen,
00:01:26: zumindest mal hinsichtlich des Verbrauchervertrauens und was das für eine Bedeutung für den amerikanischen Aktienmarkt hat,
00:01:32: möchte ich heute euch bitten, diesen Podcast zu abonnieren oder mir die gerechtfertigte Anzahl an Sternen zu geben,
00:01:41: auf der Plattform, wo ihr das Ganze gerade hört.
00:01:44: Es gibt eine neue Funktion, sowohl bei Spotify als auch bei Amazon Podcast und auch bei Apple.
00:01:51: Das heißt also nur diejenigen, die den Podcast abonnieren oder eine Sterne-Bewertung abgegeben haben, je höher, umso besser,
00:01:59: nur diejenigen werden die kommenden Folgen auch hören.
00:02:03: Fake News, aber ich denke in diesen Zeiten darf man doch sowas einfach mal raushauen, oder?
00:02:08: Also es haben doch schon andere, ganz anderes gesagt.
00:02:11: Ne, ganz ernsthaft.
00:02:13: Dieser Podcast ist für mich weiterhin ein schönes Projekt, ich mache das gerne und mit Leidenschaft.
00:02:19: Wer hier regelmäßig reinhört und vielleicht auch was mitnimmt, der tut mir jetzt den Gefallen und der abonniert oder gibt mir ein paar Sterne.
00:02:26: Vielen Dank dafür.
00:02:28: Und jetzt sprechen wir über die Aktienquote.
00:02:33: Der Aktienmarkt hat in den USA, das wisst ihr sicherlich, eine viel höhere Bedeutung als in vielen anderen Ländern.
00:02:39: Das kann sowohl positiv als auch negativ sein, mit Blick auf die letzten Jahre bzw. Jahrzehnte muss man sagen, es war eindeutig positiv.
00:02:47: Im Übrigen nicht nur für die Indices, sondern auch für alle Anleger.
00:02:51: Warum? Weil man nun mal im Durchschnitt mit Aktien eine Rendite erzielt hat.
00:02:55: Die Oberhalt dessen liegt, was man durch Inflation an Kaufkraft verliert.
00:03:00: Es gibt keinen einzigen Grund, der gegen die langfristige Aktienanlage spricht.
00:03:06: Und wie immer, meine offene und ehrliche Meinung stelle ich hier zur Diskussion.
00:03:12: Wenn mir denn jemand, wenn er es möchte und sich traut, per Mail schreibt und sagt ja, aber.
00:03:18: Also dann sprechen wir über das aber. Hier in den Show Notes ist immer eine Mailadresse von mir verlinkt.
00:03:24: Da kann man mich dann auch erreichen.
00:03:26: Und das ist auch das ganz große Problem bei uns.
00:03:29: Denn zum Teil haben wir natürlich auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die ein bisschen Haus gemacht sind.
00:03:35: Weil in Europa nicht so sehr in den Aktienmarkt investiert wird.
00:03:39: Und könnte man sagen, ja, bei der europäische Aktienmarkt ist ja auch nicht so attraktiv gewesen.
00:03:42: Auch der europäische Aktienmarkt hätte sämtliche Inflationsraten in den letzten Jahrzehnten mehr als ausgeglichen.
00:03:50: Man hätte ein Vermögen aufbauen können.
00:03:52: Und man muss ja nicht europäische Aktien kaufen.
00:03:54: Man kann auch amerikanische Aktien kaufen, nur chinesische oder japanische oder südostasiatische, wie dem auch immer.
00:04:01: Aber in Europa partizipieren eben nur 10 bis 25 Prozent der Haushalte am Aktienmarkt.
00:04:09: Man kann das natürlich auch ein bisschen genauer beleuchten.
00:04:13: Die Schweden allgemein sind die Skandinavier auch über den norwegischen Staatsform hinaus.
00:04:19: Der ja quasi per Verordnung der Regierung jedem Anleger auch schon in jungen Jahren erklärt und deutlich macht,
00:04:29: warum es wohl sinnvoll ist, in Aktien zu investieren.
00:04:33: Das ist eine ganz andere Stimmung.
00:04:35: Das ist eine ganz andere Herangehensweise.
00:04:37: Die Skandinavier sind allgemein etwas Interessierter am Aktienmarkt.
00:04:42: In Schweden beträgt die Aktienquote.
00:04:45: Das ist also der Anteil der Bevölkerung, der in Aktien oder in Aktienfonds investiert.
00:04:51: Der liegt bei 33 Prozent der Befragten.
00:04:55: In Deutschland liegt dieser Anteil bei 20 Prozent.
00:04:58: Wir sprechen gleich noch darüber, wie er sich entwickelt hat und wo auch hier eine kleine Problematik drin steckt.
00:05:04: In der Schweiz bei 23 Prozent.
00:05:06: In Österreich ist nicht viel besser bei 19 Prozent.
00:05:09: In Frankreich, deswegen natürlich viele sagen ja klar, die Sozi ist die glauben natürlich noch weniger an die Folgen und die Früchte des Kapitalismus.
00:05:18: Da sind es tatsächlich nur 13 Prozent der Befragten.
00:05:23: In Polen ist das Interesse noch geringer.
00:05:26: Diese Unterschiede lassen sich auf verschiedene Faktoren zurückführen.
00:05:30: Das liegt ganz wesentlich, aber meines Erachtens, an einer Anlagekultur, die besteht oder eben nicht besteht.
00:05:39: Es liegt B an dem Vertrauen in den Aktienmarkt.
00:05:43: Ich will also durchaus zugeben, dass wir wahrscheinlich nie eine Aktionärskquote erreichen können von 45 oder 50 Prozent, so wie in den USA.
00:05:54: Weil, das ist immer so schwierig mit dem Pauschalisierung.
00:05:58: Aber ich denke, man kann zustimmen, wenn man sagt, der Deutsche an sich ist ein bisschen risikoavers.
00:06:06: Er ist sogar sehr, sehr risikoavers.
00:06:09: Das sehen wir daran, dass sämtliche Formen von Versicherungsprojekten, Objekten, Produkten bei uns im Land so beliebt sind wie nirgendwo sonst auf der Welt.
00:06:22: Es gibt natürlich auch an anderen Orten, ich spreche hier natürlich über Kapitallehmensversicherung.
00:06:27: Und hin und wieder hat mich jemand aus der Branche auch angeschrieben.
00:06:30: Es gibt sinnvolle Verwendungen von Versicherungen.
00:06:35: So muss ich es formulieren.
00:06:36: Und zwar reichlich.
00:06:37: Für den einen oder andere Berufshaftlicht.
00:06:39: Haftlicht sollte sowieso jeder haben.
00:06:41: Auch eine Krankenversicherung ist in allermeisten Fällen ratsam und und und.
00:06:46: Bei Kapitallehmensversicherung zum Aufbau von einem Vermögen über einen Zeitraum, der auch bei Kapitallehmensversicherung dann größer zehn Jahre ist,
00:06:56: ist der Anteil bei uns immer noch viel, viel zu hoch.
00:06:59: Es gibt doch nur die Rendite am Ende.
00:07:02: Ja, es gibt auch steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten.
00:07:05: Also das klammern wir mal aus.
00:07:07: Aber ansonsten möchtest du doch die größtmögliche Rendite haben.
00:07:10: Und zwar mit möglichst wenig Schwankung und so weiter und so fort.
00:07:13: Und das natürlich das, was du bei Kapitallehmensversicherung hast.
00:07:16: Du siehst die Schwankung nur einmal im Jahr, wenn dir eben der Bericht dort zugeschickt wird.
00:07:21: Und ansonsten klingt das ja irgendwie alles immer noch ziemlich sicher.
00:07:25: Und es ist ja auch sicher.
00:07:27: Es ist allerdings auch sicher, dass man die durchschnittliche Rendite des Aktienmarktes bei Zeiträumen größer 10 bis 15 Jahren,
00:07:36: dass man die mit Kapitallehmensversicherung aufgrund der höheren Fixkosten nicht erhält.
00:07:40: Da muss man sich dann überlegen, ob das die Versicherung ist, die man haben wollte.
00:07:44: Und dann gibt es sicherlich auch noch einen entscheidenden Punkt, nämlich die Altersvorsorge-Systeme.
00:07:50: Ja, wir haben bei Kapitalgedeckten Altersvorsorge-Systeme in einigen Ländern
00:07:56: indirekt sowieso schon eine höhere Aktienbezahligung an der Bevölkerung.
00:08:00: Das sind allerdings reichlich wenig.
00:08:03: Und wieder andere setzen einfach darauf, der Staat hat in der Vergangenheit für mich gesorgt.
00:08:07: Das wird da wohl auch in Zukunft tun.
00:08:10: Wo ich jetzt nicht so intensiv darauf eingehen möchte, weil es eigentlich ein anderes Thema ist,
00:08:17: das sind natürlich ganz erhebliche Unterschiede gibt innerhalb der Bevölkerungsgruppen eines Landes.
00:08:24: Wir können Unterschiede sehen.
00:08:26: Ich lese einfach nur die Statistik vor.
00:08:29: Je höher der Bildungsgrad, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass jemand am Kapitalmarkt investiert.
00:08:36: Je höher das Einkommen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er auf diese Art und Weise vorsorgt.
00:08:42: Je höher die berufliche Stellung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er das macht.
00:08:48: Und zumindest mal zwei dieser drei Faktoren müssten ja kein Ausschlusskriterium sein.
00:08:54: Natürlich, wenn das Einkommen gar nicht reicht für die Vorsorge,
00:08:59: der Familie kommt natürlich vorher.
00:09:04: Also ganz einfach formuliert, wenn du mit dem Geld gerade mal deine Familie durchbringen kannst,
00:09:09: ist es logisch, dass du kein Kapital mehr hast zur Anlage.
00:09:12: Alles andere ist ja etwas, was ich lösen ließe, wenn denn der politische Wille da wäre.
00:09:20: Hier sprechen wir insbesondere auch über Finanzbildung.
00:09:23: Dafür braucht es weder Kurse, noch braucht es dafür irgendwelche kostenpflichtigen Kursen.
00:09:28: Kostenpflichtigen Coachings, das braucht es alles nicht.
00:09:31: Es sind alles frei verfügbare Informationen.
00:09:34: Ich könnte jedem zu jeder Uhrzeit an jedem Ort der Welt in weniger als einer Stunde erläutern, was er dort machen muss.
00:09:41: Es ist viel einfacher als mit einer Versicherung, aber der Wille scheint nicht ganz so groß zu sein.
00:09:47: Die Aktionärsquote in Deutschland, die schwankt und jetzt ratet mal, woran das liegt.
00:09:53: Das liegt an der Börse.
00:09:55: Die Aktionärsquote ist deutlich gestiegen nach, das ist das Problem Jahren, in denen die Börse gut lief.
00:10:03: Und sie ist dann recht schnell immer wieder gefallen, wenn die Börse nicht so gut gelaufen ist.
00:10:08: Das heißt also, wir können hier eine klar zyklische Entwicklung sehen.
00:10:13: Das ist genau andersherum, als es im Idealfall sich ergeben würde.
00:10:19: Aber so ist es mal halt. Im Jahr 2021 hat die Quote mit 20 Prozent einen Höchststand erreicht.
00:10:27: Offensichtlich ist das wahrscheinlich einer der wenigen Crash-Bewegungen an der Börse, die von Privatanlegern gekauft wurde,
00:10:36: hin und wieder wohl zu spät.
00:10:38: Aber die Börse ist natürlich in einem mehr monatigen, anderthalbjährigen, so steilen Höhenflug übergegangen.
00:10:47: Das für viele Leute, ich weiß auch, dass ich in dieser Zeit mehr Anfragen denn je bekommen habe, auch in Richtung ETF-Sparpläne und so weiter und so fort.
00:10:56: Bevor wir jetzt diese Korrektur gesehen haben, gab es noch mal wieder einen ähnlichen, na ja, einen Ansturm wäre zu viel.
00:11:03: Also die meisten müssen sich bei mir ja nicht privat melden.
00:11:06: Aber so aus dem Bekanntenkreis, die gesagt haben, jetzt muss ich auch was mit ETFs machen.
00:11:09: Also wenn das ein Indikator wäre, dann hätte es mich im Nachhinein jetzt wohl nicht überrascht,
00:11:14: dass die Börse jetzt auch mal ein paar Tage oder Monate schwächer attendiert in den USA.
00:11:20: 20 Prozent, also im Jahr 2021, dann ging sie zurück.
00:11:26: Entschuldigung, 20 Prozent, da habe ich mich hier verplappert.
00:11:31: 2001 war die höchste Quote im Jahr mit 20 Prozent.
00:11:38: Dann ging sie zurück bis zum Jahr 2010.
00:11:41: Wir erinnern uns Finanzkrise, 12,9 Prozent.
00:11:45: Ab 2014 gab es dann wieder einen allmählichen Anstieg.
00:11:50: 2022 gab es dann wiederum fast die 20 Prozent-Höchstand.
00:11:57: Im Jahr 2023 ist die Quote leicht gesunken auf 17,6 Prozent.
00:12:02: Das heißt also, die Schwankung, darauf kommt es mir eigentlich an,
00:12:05: korrelieren sehr oft mit den Entwicklungen an den Finanzmärkten
00:12:09: und damit auch mit den Vertrauen der Anleger.
00:12:12: Zuletzt ist sie übrigens wieder leicht gesunken.
00:12:16: Ich kann nicht erklären, warum.
00:12:18: Eigentlich müsste ja mehr als offensichtlich sein,
00:12:21: dass man sich auf die Politik hinsichtlich der Entwicklung eines zukunftsfähigen Rentenmodells
00:12:26: glasklar nicht verlassen kann.
00:12:28: Warum?
00:12:29: Weil man sich auf politische Aussagen derzeit,
00:12:32: Achtung, wieder eine poschale Aussage, offensichtlich sowieso nicht verlassen kann.
00:12:38: Und Rente ist noch mal ein langfristiges Projekt.
00:12:41: Wann das hier angegangen wird, I don't know, ich bin da nicht allzu optimistisch.
00:12:46: Wahrscheinlich müssen die Schmerzen noch viel, viel offener zutage treten,
00:12:52: bevor man sagt, ja ja, vielleicht ist es dieses Umlage-Rentensystem.
00:12:56: Vielleicht ist das ja angesichts unserer demografischen Entwicklung
00:13:00: doch nicht die richtige Idee.
00:13:02: Aber ich möchte gar nicht zynisch werden, insbesondere deshalb nicht,
00:13:05: weil es ja heute nicht mein Thema ist.
00:13:07: In den USA sprechen wir also über eine Aktienquote,
00:13:11: die auch in der Zeit ist,
00:13:13: auf hohem Niveau schwankt zwischen 45 und 50 Prozent. Das ist auch etwas, was die USA letztlich
00:13:22: zu dem Aktienmarkt gemacht hat, der er heute ist, noch immer der Robusteste, noch immer
00:13:28: hinsichtlich der Renditen auch der Erfolgreichste. Wir haben hier aufgrund der Tatsache, dass
00:13:36: der Anteil so hoch ist und bei dem 50 Prozent müssen wir eben davon ausgehen, dass in bestimmten
00:13:43: Schichten, das sind die gleichen Faktoren in bestimmten Einkommensschichten, bei bestimmten
00:13:48: Bildungsgrad, zwangsläufig der Anteil bei nahezu 80, 90 oder 100 Prozent liegt. Warum?
00:13:57: Weil fast 50 Prozent der Amerikaner, letzte Studie sprach, glaube ich, von 44 Prozent
00:14:05: gar kein Kapital überhaben. Wirklich null, null, null erspannes. Die Hälfte der amerikanischen
00:14:12: Bevölkerung hat keine Ersparnisse. Und wenn wir dann auf eine Aktienquote von 45 bis 50
00:14:19: Prozent kommen, dann heißt das also, dass die, die theoretisch in den Aktienmarkt investieren
00:14:24: können, nahezu allesamt das auch machen. Die Schwankung des Aktienmarktes unterliegen
00:14:31: allerdings auch gewissen Stimmungen. Dadurch, dass US-Haushalte also einen so hohen Anteil
00:14:38: ihres Finanzvermögens in Aktien haben, das liegt ja auch daran, dass hier die private
00:14:43: Vermögensverbildung, ganz langsam, private Vermögensbildung subventioniert unterstützt
00:14:50: wird vom Staat durch verschiedene Modelle. Eigentlich ziemlich simpel umzusetzen, aber
00:14:56: anderes Thema. Dadurch ist natürlich dieser Anteil schwankend. Das heißt, ich schaue auf
00:15:04: meinen Vermögen und komme es zu einem ganz normalen Bärenmarkt, dann verlieren US-Haushalte
00:15:11: im Durchschnitt ein Siebtil ihres Gesamtvermögens. Allein schon die Aussage, und die Amerikaner
00:15:18: sind ja ja gut mitgefahren, wird wahrscheinlich dazu führen, du kannst doch nicht im Deutschen
00:15:24: sagen, naja, wir haben da mal anderthalb Jahre feilende Kurse. Es sind aber nur Buchverluste,
00:15:27: macht dir keine Sorgen. Die Aktien sind ja langfristig wieder gestiegen. Warum auch nicht?
00:15:31: Was soll denn mit einer Volkswirtschaft passieren? Die Arbeitsplätze, die Industrien werden
00:15:36: doch geschützt, mehr Geld und so weiter. Das heißt, du bist eigentlich gerade in der
00:15:40: Krise am Finanzmarkt richtig. Ja, aber wenn ich kann doch nicht vorübergehend ein Siebtil
00:15:46: meines Vermögens verlieren, dann ist Börse ja unsicher. Ja, gut, ja, so gesehen ist Börse
00:15:52: natürlich unsicher. Und wenn ich dann das Geld brauche, ja du kommst doch sonst an deine
00:15:56: Rente auch nicht vorher ran. Ja, aber wenn ich sonst das Geld in dem Moment brauche, dann,
00:16:02: ja, stimmt, dann ist die Börse natürlich eindeutig nicht das Richtige. Also, an junge Generationen
00:16:10: hier der Appell konzentriert euch auf die Fakten, investiert an der Börse, fängt mit
00:16:15: kleinen Beträgen an, gewinnt ein Gefühl dafür, gewinnt das Vertrauen dafür. Es ist das Beste,
00:16:22: dass ihr machen könnt, denn die Alternative bedeutet, das Geld wird weniger wert. Gibt
00:16:28: natürlich auch noch andere Sachwerte, keine Frage. Der Anteil von Aktien am Finanzvermögen
00:16:33: ist in den USA momentan auf einem sehr, sehr hohen Stand. Das heißt also, dass selbst die
00:16:39: kleine Korrektur in den vergangenen Wochen einen relativ großen Effekt hat. Haushalte
00:16:46: haben rund 2% ihres gesamten Vermögens innerhalb der letzten Wochen verloren. Und das ist
00:16:54: natürlich, wenn man sich diesen moderaten Rücksetze anschaut, sehr, sehr viel. Das liegt
00:17:00: daran, dass die Konzentration derzeit wenigen Werten gilt, die Max7 und vielleicht noch
00:17:07: eine Auswahl von fünf bis zehn weiteren Aktien, die standen derart im Fokus des Anlegerinteresses,
00:17:14: dass natürlich diese Aktien auch zu Recht wahrscheinlich ein großen Teil des Kapitals
00:17:21: auf sich allokiert haben. Dadurch entsteht aber natürlich für einen normalen Haushalt
00:17:27: dann viel stärker das Gefühl, hier verschlechtet sich etwas. Wenn wir uns diese Extremwerte
00:17:33: antun, ich weiß, 2% klingen nicht viel, aber wenn man sagt, vermögende amerikanische
00:17:38: Aktionäre und als Vermögende bezeichne ich jetzt alle, die in Aktien investieren können,
00:17:43: die haben rund 2% verloren. Bei einer Korrektur, die ja gerade mal vom Top keine 10%, da waren
00:17:50: 10%. Jetzt mittlerweile sind es sogar ein bisschen mehr. Dann ist das natürlich ein, wenn wir
00:17:57: über die absoluten Summen sprechen, eine gewaltig große Summe. Das ist mehr als sie zum Beispiel
00:18:06: in einzelnen Quartalen während der Finanzkrise verloren haben, weil dort sehr viel breiter
00:18:12: investiert wurde. Allerdings muss man auch sagen, in der Finanzkrise waren es mehrere
00:18:18: Quartale in Folge, in denen das Vermögen zurückgegangen ist. Wir wissen ja noch nicht, ob es so ist,
00:18:24: weil wir noch nicht wissen, wie die nächsten Quartale ausfallen. Werden Haushalte durch
00:18:29: Aktienmarktkorrekturen weniger vermögen, dann hat das Folgen für den Konsum. Die Folgen
00:18:36: sind aber nicht zeitgleich zur Aktienmarktkorrektur zu erkennen. Und das liegt daran, dass
00:18:42: viele Haushalte in den USA eben nicht jeden Tag auf die Kostzettel blicken oder nur jedes
00:18:48: Quartal oder einmal pro Jahr. Das ist dann eher ein Rhythmus, bei dem man dann das Licht
00:18:54: auch an daran, das dann zum Stichtag Steuern bezahlt werden müssen. Also über das amerikanische
00:19:00: Rentensystem können wir noch mal sprechen. Das ist nicht notwendig bei der Aktienanlage,
00:19:05: bei der langfristigen Aktienanlage, jeden Tag drauf zu schauen. Ich mache das. Viele
00:19:11: Leser der Rendite-Spezialisten machen das wahrscheinlich auch, weil wir aber eben auch
00:19:16: in der Disziplin der aktiven Anlage unterwegs sind und uns momentan auch darüber freuen,
00:19:22: dass man gerade in solchen Zeiten, wenn die langfristigen Depotwerte unter Druck stehen,
00:19:28: das natürlich an anderer Stelle durchaus nutzen kann. Also so diesen letzten Rebound und so,
00:19:33: das hat alles ganz gut geklappt. Für alle anderen ist es ja gar nicht notwendig. Ganz viele
00:19:38: machen das und sie verschlechtern sich damit Stimmung und Leben. Das ist nicht notwendig
00:19:43: bei der langfristigen Aktienanlage, jeden Tag in seinen Depot reinzuschauen. Das muss
00:19:47: ich allerdings auch im bekannten Kreis immer mal wieder betonen, den ich dann also gesagt habe,
00:19:52: ja, ich kann das machen, aber denk dran, ich behelf dir dabei, dann richte ich das ein und dann
00:19:57: guckt man bei einer überschaubaren Summe in einem ETF, der über Jahre gekauft werden soll. Über
00:20:04: Jahrzehnte guckt man dann jeden Tag rein, wie die sich entwickelt. Das macht keinen Sinn.
00:20:10: Generell, Volks der Konsum, dem Aktienmarkt und zwar mit einer Verzögerung von rund einem Jahr.
00:20:19: Die Gründe wahrscheinlich eben diese Steuersticht-Tage in den USA, aber es lässt sich ganz gut
00:20:27: beobachten. Auf Jahressicht, das ist jetzt das Entscheidende, ist das Vermögen der Amerikaner
00:20:34: immer noch leicht angestiegen, weil die Börse vorher so gut gelaufen ist. Der Anstieg ist
00:20:40: allerdings mittlerweile sehr, sehr klein geworden. Auch das dürfte bereits auf das
00:20:45: Konsumwachstum wirken und diesen reduzieren, aber eben nicht jetzt, sondern erst zum Jahreswechsel
00:20:52: 2025 und 26, wenn die Stimmung so bliebe. Das konnten wir im Übrigen Ende 2022, Anfang
00:21:02: 2023 beobachten. Der Aktienmarkt beendete zwar einen Bärenmarkt, aber der Konsum ist noch
00:21:09: monatelang schwach geblieben. Und in diesem Jahr dürfte sich das US-Wachstum sehr wahrscheinlich
00:21:15: aufgrund der aktuellen Handelspolitik abschwächen. Unternehmen werden abwarten und wenn diese
00:21:22: Phase dann beendet ist, erst dann schwächt sich der Konsum ab. Das heißt also, selbst
00:21:29: wenn sich die Einkommen-Situation nicht verändert, ist die Erwartungshaltung dessen, was dort
00:21:35: passiert, entscheidend für das, was der Amerikaner dann ausgibt, ist auch irgendwo nachvollziehbar.
00:21:42: Wenn du in dein Depot guckst und es in jeden Tag nur neue grüne Vorzeichen und du wirst,
00:21:47: auch wenn es sich nur um Buchgewinne handelt, irgendwie immer vermögender und reicher,
00:21:53: dann ist natürlich die Hemmschwelle sich dann auch mal was zu gönnen und zu konsumieren
00:21:59: und auch mal die Kreditkarte wieder glühen zu lassen. Die ist natürlich deutlich geringer
00:22:04: als wenn die Börse jeden Tag fällt und man dementsprechend jeden Tag ärmer wird. Das
00:22:11: werden in einer noch sehr viel stärkeren Ausprägung wahrscheinlich die einen oder anderen Crypto-Only-Anhänger
00:22:17: kennen, die dann Jahre hatten, wo sie sagen, warum soll ich mir nicht mal dieses und jenes
00:22:23: gönnen? Es läuft doch. Ja und dann gibt es so Phasen wie jetzt zuletzt, wo man denkt,
00:22:28: was mache ich nur hier? Die Antwort darauf lautet übrigens, was mache ich nur hier diversifizieren.
00:22:35: Das ist die Antwort, nicht all in in einer Anlageklasse. So, die Stimmung in den USA spielt
00:22:41: unter dem Aspekt natürlich auch eine große Rolle. Wir haben aktuelle Umfragen aus dem
00:22:47: März 2020 und die zeigen, dass die Stimmung der Verbraucher derzeit gemischt ist. Noch
00:22:56: ist sie gemischt, sie kam von einem sehr hohen Niveau, wenn wir jetzt zum Beispiel auf den
00:23:01: Consumer Confidence Index schauen, das ist das Verbrauchervertrauen, was gemessen wird,
00:23:06: University of Michigan. Es ist im März auf 57 gefallen, das ist der niedrigste Stand seit
00:23:14: zwei Jahren. Man hat sich viele schreiben, aber man will sich ja auch nicht vorsätzlich
00:23:21: jeden Tag immer versauen. Also ich möchte auch nicht immer hier das besprechen, was Donald
00:23:26: Chomp jetzt gerade macht. Das ist, das gehört mir zu den aufgescheuchten Hühnern, die dann
00:23:30: sich auch immer davon anpiken lassen. Also am Ende des Tages setzt er mehr oder weniger
00:23:36: um, was er vorher auch angekündigt hat. Wir haben also neue Zölle, wir das könnte kurzfristig
00:23:44: steigende Inflation bedeuten, es bedeutet in den USA, das wird meines seachtens der
00:23:49: Regierung total unterschätzt, eine massive Arbeitsplatzunsicherheit. Dieses Verbrauchervertrauen
00:23:57: wird deutlich weiter sinken in den nächsten Quartalen, wenn die in der Geschwindigkeit
00:24:03: die Politik in den USA weiter umgesetzt wird. Inflationserwartungen. Stieg im Februar auf
00:24:09: eine Jahresrate von 2,8%, ganz wesentlich natürlich durch die Einführung neuer Zölle,
00:24:15: Zölle sind inflationär immer. Und das führt natürlich, zwangsläufig dazu, das Analysten
00:24:21: jetzt, wir haben es ja auch gerade in der Ausgabe besprochen, natürlich vor einer Stackflation
00:24:27: warten, also eine Warnen, eine Kombination aus niedrigen Wachstumsraten und hoher Inflation.
00:24:33: Eine Umfrage unter den CFOs, also den CFOs, den Chief Financial Officers ergab, dass der
00:24:41: Optimismus im ersten Quartal 2025 deutlich gesunken ist. Die durchschnittliche Bewertung
00:24:48: viel von 66 auf 62,1, auf eine Skala von 0 bis 100. Hauptgründe, logisch bedenkenhinsichtlich
00:24:56: der etwas sprunghaften Politik von Donald Trump und der Auswirkungen von Zöllen- und Handelskonflikten.
00:25:03: Wirtschaftswachstum, die Atlanta FAT, hat für das erste Quartal eine annualisierte BIP-Kontraktion
00:25:10: von 2,8% prognostiziert. Das ist die stärkste Kontraktion, also dementsprechend ein Rückgang
00:25:21: seit der Pandemie. Ursachen sind, und damit schließt sich der Kreis, ein Rückgang des
00:25:27: Konsums und ein Rekordhandelsdefizit. Das alles kann sich in den nächsten Monaten natürlich
00:25:35: noch ändern. Aber hier die Zusammenhänge, ein klein wenig zu verstehen, dass Stimmung
00:25:42: und Sentiment börse nicht nur kurzfristig beeinflusst, sondern auch mittel- und langfristig,
00:25:48: sofern man Zeiträume von einem Jahr als langfristig bezeichnen möchte. Darum ging's
00:25:53: mir in der heutigen Folge. Und vielleicht diejenigen, die am Anfang gesagt haben, ja,
00:25:58: nämlich am Ende nochmal mache ich. Also, wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, hier
00:26:03: für meine schweißtreibende Arbeit, dann abonniert ihr jetzt diesen Podcast und haut
00:26:09: die Sterne nur so raus. Also, bis nächstes Mal. Macht's gut. Herzlichen Dank für deine
00:26:15: Aufmerksamkeit. Ich freue mich sehr, wenn wir uns beim nächsten Mal gesund und munter
00:26:18: wiederhören. Bis dahin alles Gute. Dein Lars.
00:26:21: [Musik]
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